Grand-Prix von Bern 2011

Wie schon anderswo angekündigt, konnte ich wegen Knie-Aua gestern leider den Grand-Prix von Bern nicht rennen. Ich wollte es mir aber nicht nehmen lassen, die Stimmung zu geniessen und habe an der Ecke Zibelegässli/Kramgasse dem ganzen Feld zugeschaut. Dabei herausgekommen ist das unten eingebundene Zeitraffer-Video:

Nachdem das ganze Feld das erste Mal durch die Kramgasse gerannt war, blieb mir noch genug Zeit, um auf dem Bundesplatz noch ein weiteres Foto zu schiessen. Genauer waren’s dann insgesamt 72 Fotos, die nach etwas Bearbeitung dann so aussehen.
Bundesplatz GP 2011 DSC_9890 1-DSC_9889 1_fused-Bundesplatz GP 2011 DSC_9890 1-DSC_9889 1_fused stereographic.jpg

Leider habe ich im strömenden Regen eine Einkerbung auf meinem Panoramakopf übersprungen, so dass neben dem Eingang des Bundeshauses ein weisser Fleck entstand, der von keinem Foto abgedeckt wurde. Nichtsdestotrotz finde ich die Rundum-Aufnahme vom Bundesplatz speziell in der “Little Planet“-Version gelungen.

Museumsnacht 2011 – Panoramas [update]

Mit Freunden unterwegs in Museen von Bern. Das war ich am Freitag Abend.

Mit dabei war die Kamera, das Stativ und der neu erstandene Panoramakopf, sowie das alte, komplett manuelle russische Fisheye-Objektiv. Das heisst, es entstanden einige Panorama-Fotos:

Mit dem Fisheye-Objektiv habe ich mal wieder einen kleinen Bundesplatz-Planeten gemacht, leider mit kleinen Unschärfen, trotzdem aber nicht schlecht, oder?

Museumsnacht Bundeplatz Zenitar DSC_3758-DSC_3786_blended_fused.jpg


Mit dem normalen Weitwinkel-Objektiv habe ich mich mitten in den Springbrunnen gestellt (glücklicherweise funktionierte eine Fontäne nicht), dabei herausgekommen ist eine 360°-Ansicht des Bundesplatzes während der Museumsnacht.

MuseumsNacht Bundesplatz 360 DSC_3689-DSC_3742_blended_fused.jpg


Beide Ansichten sind auch komplett immersiv zu haben: Vor dem Bundeshaus und im Springbrunnen. Die restlichen Fotos, inklusive einer Aufnahme aus dem Nationalraats-Saal, sind im Set Museumsnacht 2011 zu finden.

update:
Hier noch die immersive Ansicht bereitgestellt von 360cities.net.

Museumsnacht Bern 2011 – Bundesplatz in Switzerland

Trailer Eistauchen 2011

Am vergangenen Samschtig war ich wieder mal mit dem divecenter.ch im Wasser. Wie immer Anfang Jahr führen die Jungs ein Eistauchen im Oeschinensee durch. Schon wie die letzen beiden Male hatten wir grandioses Wetterglück und konnten zwei Supertauchgänge und einen wunderbaren Tag im und am Oeschinensee geniessen.

Natürlich habe ich meine Kamera mitgenommen und einiges an Material aufgenommen. Da ich mal die Trailer-Funktion von iMovie ausprobieren wollte, gibt’s unten eingebunden einen Vorgeschmack auf den Film, den’s geben könnte:

Die Fotos, die ich gemacht habe, sind auf flickr hochgeladen und auch hier unten eingebunden, die Divelogs der beiden Tauchgänge sind hier und hier zu finden. Und ein Panorama des Tauchplatzes gab’s auch, das ist in der 360°-Version hier zu finden. Sobald der Film dann ernsthaft zusammengeschnitten ist, werdet ihr das mitbekommen.

Ein Kind und sein Auto II

Weil der Herr Hymnos gestern Abend im Archiv gegraben hat, musste ich heute morgen auch graben. Dabei herausgekommen, ist ein Foto, dass mich (wohl auch ca. 1990) im KITT zeigt, der damals in der Oldtimergalerie Toffen zu sehen war. Das Foto hing an der “Wall of Shame” in meiner alten WG und hat für viele heitere Stunden gesorgt, und zaubert auch heute noch ein fettes Grinsen auf mein Gesicht. Ich muss dringend im Archiv graben und schauen, ob ich eine bessere Digitalisierung davon machen kann, das Foto unten entstand 2007 im Rahmen einer “peinlichen Foto”-Aktion, von der ich gerade nur noch das Foto von Herren Rouge und Leumund finde, dies aber in einem anderen Zusammenhang…me in k.i.t.t.


Papi, kannst du dich noch erinnern, wieviel das Polaroidfoto damals kostete?

Pix-Mix 44 am kommenden Mittwoch

Nächsten Mittwoch, am 24. November 2010 um 20.20 Uhr findet im Foyer der Dampzentrale zum 44. Male der Pix-Mix statt. Im Juni 2006 habe ich dort schon einmal Bilder gezeigt, dieses Mal werde ich wieder für gut 6 Minuten auf der Bühne stehen (oder sitzen) und 20 Bilder zeigen. Kommt in Scharen!

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Untenstehender kleiner Bildausschnitt zeigt eines der Bilder, das ich zeigen werde. Wer als erstes rausfindet, wo es aufgenommen wurde, dem zahle ich nächsten Mittwoch ein Bier oder ein Sirüpi.

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Ein Samstag Nami in der Stadt [update]

Bei einigen meiner Zeitraffer-Tests ist mir aufgefallen, dass Bewegungen von Passanten häufig abgehackt und aorganisch wirken. Die ist eine Folge der relativ kurzen Belichtungszeiten, die selbst bei bedecktem Himmel nötig sind, um kein überbelichtetes Bild zu bekommen. Mit meinem kürzlich gekauftem ND-Filter kann ich dieses Problem umgehen, denn selbst bei leicht bewölktem Himmel sind so bei Blende 22 Belichtungszeiten um eine halbe Sekunde möglich. Wenn mensch nun so eine Zeitraffersequenz aufnimmt, sind die Bewegungen der Passanten verwischt und wirken im entstehenden Film viel natürlicher.

Diese theoretische Betrachtung habe ich heute Mittag in der Stadt in die Praxis umgesetzt. Entstanden ist untenstehender kurzer Zeitrafferfilm:

update: keiner hat bemerkt, dass die zweite Sequenz fälschlicherweise mit “Bärenplatz” angeschrieben war. Ich hab jetzt eine Version mit “Waisenhausplatz” hochgeladen.

Der Mond über Bern

Letzthin durfte ich mal wieder Herr Widmers Nikon 10.5mm f/2.8 DX Fisheye-Objektiv ausleihen [1]. Die eindrückliche Kombination aus Vollmond und Wolken hat mich dazu animiert, meine Kamera um Mitternacht ungefähr eine Viertelstunde auf den Balkon zu stellen und insgesamt 787 Fotos zu machen.

Dabei herausgekommen ist dieser kurze Zeitrafferfilm

[1]: Wieso genau, dazu später vielleicht mehr.

Timelapsed Zürich II

Herr Hosae hat gefragt, wieso ich die Timelapse-Filme von Zürich stündlich gemacht habe, und nicht einen einzigen Monster-Zeitraffer-Film davon erstellt habe. Die einfache Antwort war, dass der Film so nicht so schön aussieht, viel zu nervös.

Die kompliziertere Antwort war auch, dass das Ganze so nicht einfach zu erstellen war, denn für jede Stunde ein Foto über 2.75 Jahre ergibt sage und schreibe gut 23000 Fotos (kein Tippfehler :) Zuerst musste ich so mal eine Film herstellen. Quicktime Pro auf meinem Bürorechner mit 8 GB RAM hat nach einer Stunde aufgegeben, schlussendlich hab ich’s dann mit ImageJ und dem Quicktime Writer Plugin geschafft, einen zusammenhängenden Film zu schreiben.

Problematisch war jetzt nur, dass der Film bei 24 Bildern pro Sekunde einiges über 15 Minuten war. Mit 1.8 GB Grösse auch nicht grad ein Filmli, das mann einfach irgendwo hochladen kann. Mit 48 Bildern pro Sekunde, also 2 Tagen pro Sekunde passt der Film dann in die Maximal-Länge, die auf youtube hochgeladen werden kann. Das Ergebnis ist unten eingebunden. Hosae, was meinsch? Ist nicht wirklich schön anzuschauen, oder? Aber als “because I can”-Übung musste das hier doch nochmals gepostet werden…


Und nur fürs Protokoll. Ich mag youtube nicht, vimeo ist mir viel sympathischer. Nicht nur wegen der Community, sonder auch bei der Art und Weise, wie meine Urheberrechte dort gehandhabt werden. Aber mit einem kostenlosen Account kann mensch dort nur 500 MB pro Woche hochladen, ist also unmöglich. Oder sponsert mir jemand einen Vimeo Plus-Account? Dann wären auch meine Tauchfilme immer in HD zu sehen…

Panorama des Triftgletschers

Vergangenes Wochenende war ich mit dem Unisport auf eine Hochtour über den Triftgletscher. Leider war das Wetter nicht gut genug, um wirklich tolle Fotos zu machen, ein paar schöne sind trotzdem zusammengekommen, sie sind in diesem Set auf flickr.com zu finden.

In den Pausen hab’ einen alten Trick von mir ausprobiert und habe zwei kurze Filme gemacht, aus denen dann zwei Panoramas entstanden sind.

Das kurze Original sieht so aus:

Nachdem ich mit Quicktime Pro die Bilder extrahiert habe, konnte ich das Rohmaterial mit hugin ausrichten, so dass die Einzelbilder des Films rund um den Betrachter angeordnet werden. Das sieht dann folgendermassen aus:

Nach längerer Rechnerei entsteht dann untenstehendes 360°-Panorama auf dem Triftgletscher. Das Panorama ist auch immersiv (leider nur mit Flash) in meinem Panorama-Ordner hier auf dem Server zu finden.

Panorama on the Trift Glacier

Copyrightverletzung bei germanblogs.de [update]

Dank einem google Alert bin ich immer relativ gut über mein Auftauchen im Internetz informiert. Heute morgen tauchte bei der Bildersuche ein Bild auf, welches mir bekannt vorkam.
Auf der Infoseite zu Ischiasschmerzen bei der Gesundheitsabteilung der Germanblogs wird ein Bild, welches ich beim Paintball gemacht habe, ohne Namensnennung [1] verwendet.
Das hat mich doch gerade animiert, den Betreibern der Germanblogs eine kurze Nachricht zu schicken, um auf diese Copyrightverletzung hinzuweisen…

[1]: Im Alt-Text wird zwar “rücken flickr habi” genannt, aber laut den Bestimmungen von flickr, wo ich das Bild hochgeladen habe, muss ein Link zur Originalseite bestehen.

update: Nach kurzem Mailverkehr wurde die Seite angepasst und ein nach Creativecommons-Angaben korrekter Link gesetzt. Wenigstens ist das Problem schnell gelöst worden.

Island

Die Ferien in Island waren wie gesagt wunderbar, wir hatten grundsätzlich Wetterglück, d.h. geregnet hat’s nur in der Nähe von heissen Quellen. Momentan bin ich die Fotos am durcharbeiten, diese werden nach und nach bei flickr oder hier landen.

Ganz old-school-mässig habe ich mal versucht aus einer Bildserie des Strokkur-Geysirs ein animiertes .gif-Bild gemacht, das eine Eruption der Wassersäule zeigt. Das Filmli wurde aus 22 freihändisch aufgenommenen Einzelbildern erstellt, die mit hugin ausgerichtet und mit Fiji in ein gif-Bild geschrieben wurden. Die Datei ist fast 3 MB gross, es kann also etwas dauern, bis der Geysir ausbricht…

strokkur.gif

im bärenpark

die dame mit den kindern war nicht draussen, die fotos, welche von finn entstanden, sind am üblichen ort zu finden.

speziell herausheben möchte ich aber dieses foto, welches wohl gut zu einer geschichte eines traurigen kindes passen würde.

DSC_6217.JPG

das längste panorama (#geheimprojekt)

meine stalker wissen, dass ich schon seit einiger zeit an einem #geheimprojekt dran bin, seit freitag abend ist es nicht mehr so geheim wie auch schon.

an der hochzeit, welche ich am 10. oktober besuchte, haben alle hochzeitsgäste von sich selber ein foto auf dem sofa gemacht. ein paar tage später habe ich die durchschnittlichen hochzeitsgäste gezeigt, was dann schon mal relativ speziell aussah, wie hier zu sehen war. die idee, die aber hinter dem ganzen #geheimprojekt stand, wurde von herr lerjen [1] schon vor einigen jahren verwirklicht, ihm gebührt der dank für die idee.

mein hochzeitsgeschenk an das frisch vermählte paar sollte alle gäste auf einem sofa zeigen. und zwar nicht als durchschnittliche gäste, wie in meinem beitrag oben gezeigt, sonder auf einem sofa, auf dem nicht 3, sondern 70 menschen sitzen.

das setup war ziemlich einfach: im restaurant, wo das paar ausgiebig gefeiert wurde, gabs ein ankleidezimmer. dort habe ich ein stativ mit meiner kamera aufgestellt, den fernauslöser angeschlossen und nach einer kurzen instruktion haben alle gäste von sich selber ein foto in der mitte des sofa sitzend aufgenommen. zuhause habe ich dann einige stunden mit hugin verbrach, damit daraus ein foto von einem umgerechnet ca. 54m langen sofa entstanden ist, das schon ziemlich ansehnlich war. da aber nicht alle gäste brav mit geschlossenen beinen auf dem sofa sassen, mussten noch einige füsse hinter andere beine und arme vor benachbarte schultern geschoben werden. das bildbearbeitungsprogramm meiner wahl, seashore konnte aber das bild mit hilfe der zwei mickrigen GB RAM in meinem macbook pro nicht mehr in verschiedenen ebenen bearbeiten, schliesslich war das bild auch ein ca. 270 MB grosses .jpg-file. also habe ich zwei samstag nachmittage im büro verbracht, um mit gimp und 16 GB RAM auf einer windows-kiste ca. 70 füsse, arme und köpfe zu korrigieren. nachdem auch noch der schief hängende spiegel zu einem riesigen langen spiegel vereint wurde [2], war das #geheimprojekt “ready to print”.

nachdem ich die mitarbeiter bei photo vision in der marktgasse mit der dateigrösse überrascht habe, konnte ich nach kurzer zeit eine knapp 2 meter lange rolle mit dem ausdruck nach hause nehmen. leider sind kommerzielle schneidmaschinen nur für maximal A0-grösse ausgelegt, so dass der zuschnitt des ausgedruckten fotos nicht ganz einfach war. in der halben länggasse konnte ich keine firma finden, die mir einen so langen geraden schnitt des fotos garantieren konnte. also habe ich mit der kompetenten hilfe unseres instituts-schreiners und dessen metall-sägen-anschlag und einem scharfen japanmesser das foto eigenhändig auf das passende format zugeschnitten.

dank dem extrem praktischen kunststoff-zuschnittservice von semadeni und einer lustigen velofahrt durch die stadt bern war auch innert kürzester zeit ein rahmen für das #geheimprojekt besorgt. und so kam es, dass ich am freitag abend mein hochzeits-geschenk überreichen konnte: 66 mal alles gute zum hochzeit! [3] weil das foto 17 mal länger als hoch ist, ist es hier nicht als foto, sondern als 90sekündiges video zu sehen:

66 Times All the Best!

ein panorama mit herzblut, aber für die freude der beschenkten hat sich jede minute der arbeit daran gelohnt!

übrigens: da herr hämmann als einziger mitrater die richtige lösung gewusst hat, kommt er morgen zum znacht, also kann ich das #geheimprojekt abschliessen und wende mich dem nächsten zu.

[1] der übrigens auch hinter dem famosen titelbild des velokurierbuches steckt.

[2] dank dem unglaublichen liquid-rescale plugin für den gimp

[3] ja, ich weiss, wer von anfang bis zum schluss mitzählt, findet ‘raus, dass 70 leute auf dem sofa sitzen. in der mitte und am rand sind das hochzeitspaar zwei mal drauf, die sich ja wohl kaum selbst alles gute wünschen, also gratulieren “nur” 66 besucher. und ja, die auflösung im video ist ziemlich schlecht, das ist aber bewusst so, ausgedruckt wurde es perfekt mit 300 dpi.

cold, but cool

mark howells-mead has been looking for volunteers [1] for his latest photo project, the “one frame movies“. since i really like his style of photography and thought that’d make a funny evening, i volunteered for helping him, and nina was also up for it. last saturday evening we’ve spent nearly three hours around the nydeggbrücke and took some strobist-style photos.

it was really interesting to watch mark working on his shots. the whole setup procedure was rather lengthy, mostly because of the amount of tech involved in these shots, ultralong tripods for one or two remote flashes, another one for the long-time exposure of the camera and for one of the shots even another flash in marks hands while he was running around for the best position. but once all the tech was set up to his liking, the actual shooting of the photo only took him a couple of tries [2].

i guess mark has been thinking a lot about the shots upfront, so he was able to “just” set it up as he envisioned it. but as said, in the end it still took nearly three hours from start to end (including a change of wardrobe for nina) and we’ve all been chilled thoroughly in the end.

but seeing the fabulous shot as an end result was worth every minute spent under the bridge. the full write-up and result is shown on marks blog in the post in the old city.

[1]: or are you still looking for more? then i should say “is looking for…”
[2]: or some more, depending on the cars at the scene

blogparade: dieses bild… (variante a)

dieses bild erinnert mich auch im kalten und regnerischen deutschland, wo ich grad einige tage verbringe an die wunderbaren ferien zurück, die ich vor kurzer zeit mit meiner liebsten genossen habe. um halb fünf uhr morgens haben wir uns mit dem jeep auf den ausichtspunkt neben dem gunung bromo gemacht, um dort den sonnenaufgang anzusehen.

wunderschönes licht empfing uns dort oben, so dass wir eine unglaubliche aussicht über den alten krater geniessen konnten. die gelegenheit habe ich genutzt, um einige panoramas zu machen, dieses hier sticht mit seiner klarheit und dem warmen licht aus dem rest heraus.

bromo-sunrise_fused.jpg

eine etwas umfassendere aussicht ist in diesem 360°-panorma hier zu sehen. zwei andere panoramas vom aussichtspunkt finden sich hier und hier in meinem flickr set, in dem ich eine auswahl der fotos unserer indonesien-reise abgelegt habe.

dieses bild erscheint hier aus zwei gründen: einerseits, weil der herr leu zu einer kleinen blogparade aufgerufen hat und weil ich damit auch den hinweis auf meine fotos verbloggt habe, die ich schon vor einiger zeit versprochen habe.

Bilderklau bei www.78s.ch [update]

eine etwas längere geschichte, aber heute bin ich bei 78s auf einen beitrag gestossen, bei dem mir das foto extrem bekannt vorkam. es ist mein panorama vom joss stone konzert am gurtenfestival 2007, zugegebenermassen kein extrem gutes bild, aber immerhin.

david bauer (ja, ich glaub der sonntagszeitungs-schreiber, der letzthin über blabla-blogs geschrieben hat) verwendet in seinem beitrag über den festivalsommer ein foto von mir. das ehrt mich zwar, dass er dies aber ohne die obligatorische erwähnung meines namens macht und dazu noch das foto nicht mit dem original verlinkt, ist extrem doof, nämlich einfach geklaut. ich habe meinem vornamensvetter soeben ein mail geschrieben, mal schauen, wie sich das ganze entwickelt…

update – 12. August 2009 19:46:

herr bauer hat auf dieses mail von mir:

hallo david.

ich bini soeben bei chm’s shared items im google reader [1] auf deinen beitrag über den festivalsommer 2009 [2] gestossen. ich weiss, ich bin extrem spät, denn der beitrag ist schon einige monate online, aber trotzdem muss ich mich melden. es freut mich zwar, dass du ein foto von mir [3] zur illustration deines blog-beitrags brauchst, aber extrem doof finde ich, dass du das foto einfach geklaut hast. laut den lizenzbestimmungen auf der flickr-seite [4] müsstest du wenigstens meinen namen erwähnen.
gerade von dir als jouralist würde ich erwarten, dass dir solche sachen nicht passieren. darf ich dich bitten, die nötige erwähnung meines namen unter dem foto noch einzufügen? im extremfall würdest du mir evtl. sogar noch lizenzgebühren schulden, da das foto auch nicht mit dem original verlinkt ist, aber davon lassen wir jetzt mal ab…

gruss habi

[1]: https://www.google.com/reader/view/user/10623017948859471534/state/com.google/broadcast
[2]: http://www.78s.ch/2009/02/21/so-wird-der-festivalsommer-2009/
[3]: http://www.flickr.com/photos/habi/888370993/
[4]: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en_GB

folgendermassen reagiert: Er hat sich entschuldigt, und gemeint, dass er jeweils die lizenzbedingungen respektiert, in diesem fall dies aber vergessen hat. er will dies am wochenende in ordnung bringen und entschuldigt sich.Was meint ihr? Trotzdem Rechnung stellen? Ich glaub’ ich mach’s, werde aber den betrag dann bei kiva.org weiterspenden.

update – 13. August 2009 15:24:

david hat nach meinem folgemail

Guten Abend David.

Speziell als Journalist solltest du wissen, dass Unabsichtlichkeit nicht davor schützt, einen Fehler zu machen.Wenn ich mir eure Seite so anschaue, fehlt allenorten der Hinweis auf den Urheber der Bilder, auch wenn viele der Fotos wohl aus den Presse-Mappen der Bands stammen. Von mir aus gesehen reicht ein “cc by …” im alt-Text aber sowieso nicht, um der geforderten Attribution bei creative commons-Bildern genug zu tun.Ein bisschen erstaunlich finde ich, dass es bis zum Wochenende dauern wird, bis der Lapsus korrigiert ist, sind alle 78s Teammitglieder in den Ferien?
Schön fände ich es, wenn du mir im Nachhinein ein Honorar überweisen könntest. Je nachdem wie mann die Honorarliste der SAB auslegt, schuldest du mir von 100 bis 750.- Ein solches Honorar werde ich nicht für mich selbst verwenden, sondern als Spende auf kiva.org weiterverwerten.

Gruss
Habi

[1]: http://www.sab-photo.ch/index.cfm?id=30

freundlich geantwortet, dass er den fehler einsieht, dass 78s praktisch ausschliesslich pressebilder verwendet und ansonsten die rechte der bild-urheber berücksichtigt. er werde den fehler baldmöglichst korrigieren, ist aber überhaupt nicht auf meine spendeaufforderung eingegangen. henu, dann schauen wir mal, wie’s ab dem wochenende aussieht. mir geht’s ja nicht ums geld, also werde ich auch keine rechnung stellen. aber auch keine extrem gute meinung von 78s aus dieser affäre heraus weitertragen…

update – 15. August 2009 10:34:
mittlerweilen hat david seinen lapsus korrigiert, und dies in einem kommentar festgehalten. zusätzlich hat er mich gebeten, seine email nicht im wortlaut zu veröffentlichen und den haltlosen vorwurf im zusammenhang mit tagi/newsnetz zu entfernen. die angebotene flasche wein lehne ich ab, wer mich kennt weiss warum. damit erachte ich die angelegenheit als erledigt.

habi fährt ans buskers – timelapse

nachdem mark gezeigt hat, dass mann sogar im tram timelapse-filme machen kann, habe ich heute abend beim velofahren den auslöser meiner kamera gedrückt gehalten, während ich in die stadt gefahren bin. das endresultat ist ein wackeliges timelapse-filmli von mir zuhause bis knapp vors buskers.

den rest der fotos, die ich heute abend gemacht habe, sind in meinem buskers 2009-set zu finden.

ps: wieviele verkehrsregeln habe ich gebrochen?

Balkon-Timelapse

ich hab ja herr timelapse leu versprochen, dass ich mit bastians fisheye-objektiv noch ein timelapse-film machen werde. heute nachmittag (nein, ich bin nicht auf dem gurten) hab’ ich dann sofortbild.app gestartet und in gut 2 stunden und 45 minuten genau 990 bilder (bis die batterie der kamera leer war) aufgenommen.

dank dem unsteten wetter entstehen daraus dramatische 40 sekunden (die auch direkt auf vimeo in HD angeschaut werden können):