Nächsten Mittwoch, am 24. November 2010 um 20.20 Uhr findet im Foyer der Dampzentrale zum 44. Male der Pix-Mix statt. Im Juni 2006 habe ich dort schon einmal Bilder gezeigt, dieses Mal werde ich wieder für gut 6 Minuten auf der Bühne stehen (oder sitzen) und 20 Bilder zeigen. Kommt in Scharen!
Untenstehender kleiner Bildausschnitt zeigt eines der Bilder, das ich zeigen werde. Wer als erstes rausfindet, wo es aufgenommen wurde, dem zahle ich nächsten Mittwoch ein Bier oder ein Sirüpi.

Bei einigen meiner Zeitraffer-Tests ist mir aufgefallen, dass Bewegungen von Passanten häufig abgehackt und aorganisch wirken. Die ist eine Folge der relativ kurzen Belichtungszeiten, die selbst bei bedecktem Himmel nötig sind, um kein überbelichtetes Bild zu bekommen. Mit meinem kürzlich gekauftem ND-Filter kann ich dieses Problem umgehen, denn selbst bei leicht bewölktem Himmel sind so bei Blende 22 Belichtungszeiten um eine halbe Sekunde möglich. Wenn mensch nun so eine Zeitraffersequenz aufnimmt, sind die Bewegungen der Passanten verwischt und wirken im entstehenden Film viel natürlicher.
Diese theoretische Betrachtung habe ich heute Mittag in der Stadt in die Praxis umgesetzt. Entstanden ist untenstehender kurzer Zeitrafferfilm:
update: keiner hat bemerkt, dass die zweite Sequenz fälschlicherweise mit “Bärenplatz” angeschrieben war. Ich hab jetzt eine Version mit “Waisenhausplatz” hochgeladen.
Letzthin durfte ich mal wieder Herr Widmers Nikon 10.5mm f/2.8 DX Fisheye-Objektiv ausleihen [1]. Die eindrückliche Kombination aus Vollmond und Wolken hat mich dazu animiert, meine Kamera um Mitternacht ungefähr eine Viertelstunde auf den Balkon zu stellen und insgesamt 787 Fotos zu machen.
Dabei herausgekommen ist dieser kurze Zeitrafferfilm
[1]: Wieso genau, dazu später vielleicht mehr.

Die hochaufgelöste Version davon gibt’s bei Flickr. Die Wanderung hier.
Herr Hosae hat gefragt, wieso ich die Timelapse-Filme von Zürich stündlich gemacht habe, und nicht einen einzigen Monster-Zeitraffer-Film davon erstellt habe. Die einfache Antwort war, dass der Film so nicht so schön aussieht, viel zu nervös.
Die kompliziertere Antwort war auch, dass das Ganze so nicht einfach zu erstellen war, denn für jede Stunde ein Foto über 2.75 Jahre ergibt sage und schreibe gut 23000 Fotos (kein Tippfehler :) Zuerst musste ich so mal eine Film herstellen. Quicktime Pro auf meinem Bürorechner mit 8 GB RAM hat nach einer Stunde aufgegeben, schlussendlich hab ich’s dann mit ImageJ und dem Quicktime Writer Plugin geschafft, einen zusammenhängenden Film zu schreiben.
Problematisch war jetzt nur, dass der Film bei 24 Bildern pro Sekunde einiges über 15 Minuten war. Mit 1.8 GB Grösse auch nicht grad ein Filmli, das mann einfach irgendwo hochladen kann. Mit 48 Bildern pro Sekunde, also 2 Tagen pro Sekunde passt der Film dann in die Maximal-Länge, die auf youtube hochgeladen werden kann. Das Ergebnis ist unten eingebunden. Hosae, was meinsch? Ist nicht wirklich schön anzuschauen, oder? Aber als “because I can”-Übung musste das hier doch nochmals gepostet werden…
Und nur fürs Protokoll. Ich mag youtube nicht, vimeo ist mir viel sympathischer. Nicht nur wegen der Community, sonder auch bei der Art und Weise, wie meine Urheberrechte dort gehandhabt werden. Aber mit einem kostenlosen Account kann mensch dort nur 500 MB pro Woche hochladen, ist also unmöglich. Oder sponsert mir jemand einen Vimeo Plus-Account? Dann wären auch meine Tauchfilme immer in HD zu sehen…
Vergangenes Wochenende war ich mit dem Unisport auf eine Hochtour über den Triftgletscher. Leider war das Wetter nicht gut genug, um wirklich tolle Fotos zu machen, ein paar schöne sind trotzdem zusammengekommen, sie sind in diesem Set auf flickr.com zu finden.
In den Pausen hab’ einen alten Trick von mir ausprobiert und habe zwei kurze Filme gemacht, aus denen dann zwei Panoramas entstanden sind.
Das kurze Original sieht so aus:
Nachdem ich mit Quicktime Pro die Bilder extrahiert habe, konnte ich das Rohmaterial mit hugin ausrichten, so dass die Einzelbilder des Films rund um den Betrachter angeordnet werden. Das sieht dann folgendermassen aus:
Nach längerer Rechnerei entsteht dann untenstehendes 360°-Panorama auf dem Triftgletscher. Das Panorama ist auch immersiv (leider nur mit Flash) in meinem Panorama-Ordner hier auf dem Server zu finden.
Dank einem google Alert bin ich immer relativ gut über mein Auftauchen im Internetz informiert. Heute morgen tauchte bei der Bildersuche ein Bild auf, welches mir bekannt vorkam.
Auf der Infoseite zu Ischiasschmerzen bei der Gesundheitsabteilung der Germanblogs wird ein Bild, welches ich beim Paintball gemacht habe, ohne Namensnennung [1] verwendet.
Das hat mich doch gerade animiert, den Betreibern der Germanblogs eine kurze Nachricht zu schicken, um auf diese Copyrightverletzung hinzuweisen…
[1]: Im Alt-Text wird zwar “rücken flickr habi” genannt, aber laut den Bestimmungen von flickr, wo ich das Bild hochgeladen habe, muss ein Link zur Originalseite bestehen.
update: Nach kurzem Mailverkehr wurde die Seite angepasst und ein nach Creativecommons-Angaben korrekter Link gesetzt. Wenigstens ist das Problem schnell gelöst worden.
In Island habe ich nicht nur normale fotos, sondern mit meinem intervalometer auch verschiedene zeitrafferfilme gemacht.
eine zusammenstellung der verschiedenen zeitrafferaufnahmen ist im video unten zu sehen. die details der einzelnen filme finden sich bei vimeo.
Die Ferien in Island waren wie gesagt wunderbar, wir hatten grundsätzlich Wetterglück, d.h. geregnet hat’s nur in der Nähe von heissen Quellen. Momentan bin ich die Fotos am durcharbeiten, diese werden nach und nach bei flickr oder hier landen.
Ganz old-school-mässig habe ich mal versucht aus einer Bildserie des Strokkur-Geysirs ein animiertes .gif-Bild gemacht, das eine Eruption der Wassersäule zeigt. Das Filmli wurde aus 22 freihändisch aufgenommenen Einzelbildern erstellt, die mit hugin ausgerichtet und mit Fiji in ein gif-Bild geschrieben wurden. Die Datei ist fast 3 MB gross, es kann also etwas dauern, bis der Geysir ausbricht…

die dame mit den kindern war nicht draussen, die fotos, welche von finn entstanden, sind am üblichen ort zu finden.
speziell herausheben möchte ich aber dieses foto, welches wohl gut zu einer geschichte eines traurigen kindes passen würde.
Recent Comments