Recommended readings: Oktober 2017

Dank minimalen Änderungen an Bastians Skript muss ich nun noch weniger copy-pasten, so flutschen die ‘Recommended Readings’ noch einfacher aus der Feder.
Item: Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

  • Die Entdeckung der Schnelligkeit (dasmagazin.ch): Eigentlich wollte ich schon letzten Monat darüber schreiben, das ging aber irgendwie unter. Schwimmkollege (und Sportschreiber (im grünen Shirt)) Christoph hat eine Laudatio über Usain Bolt geschrieben. Herrlich.
  • One person’s history of Twitter, from beginning to end (medium.com): Dieses Twitter-Dings, eigentlich kann’s nur noch nicht gut kommen.
  • Dirty John (latimes.com): Eine Geschichte über die Liebe, über (Ent)Täuschung und was daraus alles Schlechtes entstehen kann. In mehreren Teilen (Hier die direkten Links zu Teilen 2, 3, 4, 5, 6).
  • Jud! You are on fire (uss-la-ca135.org): Cliff Judkins muss auf gut 4 km Höhe aus seinem Kampfjet aussteigen (wie genau ist eine Geschichte für sich selbst). Sein Fallschirm geht nicht auf und trotzdem überlebt er. Dies wahrscheinlich nur, weil ihm bei einem Unfall mal die Milz entfernt wurde. Eigentlich unglaublich. Und auch ziemlich spannend.
  • The Dirt Dances (compellingsciencefiction.com): Eine hübsche kleine Science-Fiction-Story, ohne tieferen Sinn und Zusammenhang.
  • The Drug Runners (features.texasmonthly.com): Das Volk der Rarámuri ist ein Volk, welches lange Strecken rennt. Manchmal nicht nur zum ‘Spass’, sonder auch um mit nicht ganz legalen Geschäften über die Runden zu kommen.
  • Rechtradikalismus: Martin Sellner hört Hip-Hop und hasst den Islam (zeit.de): Martin Sellner hört Hip-Hop und hasst den Islam, postet Selfies bei Instagram und will Ausländer rauswerfen. Er war mal Neonazi, jetzt hat er ein neues Projekt: Rechtsradikalismus hip machen.
  • The Biology of B-Movie Monsters (fathom.lib.uchicago.edu): Ausgiebiges Nachdenken über die Biologie von Monstern in Monsterfilmen. Spannend, weil ich mich beim Schaffen letzhin mit Mäuse-Knochen beschäftigt habe; läck sind diese Dinger klein und fragil.
  • How the Catalan government uses IPFS to sidestep Spain’s legal block (la3.org): IPFS ist ein sehr spannendes Projekt. Im gegenwärtigen Konflikt zwischen Spanien und Katalonien wurde damit Internet-Blockaden umgangen und Interessierte konnten sich so informieren. Ich frickle schon länger daran rum, mein Blog hier anders zu betreiben (mit Hugo, der Prozess ist hier dokumentiert, das Resultat hier ist noch höchst temporär). Es wäre auch möglich, das Ding dann per IPFS zu hosten/betreiben…
  • Japanese Vending Machines at Night Juxtaposed with a Wintry Hokkaido Landscape (spoon-tamago.com): Nicht wirklich Text, aber wunderschöne Bilder. ‘Selecta’-Automaten in Japan, genauer in Hokkaido. Sehr hübsch.
  • Pilar Abel: Ist sie ein echter Dalí? (zeit.de): Pilar Abel behauptet, die Tochter von Salvador Dalí zu sein. Kann das sein?

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:

Recommended readings: September 2017

Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:

  • 30 Days Timelapse at Sea | Through Thunderstorms, Torrential Rain & Busy Traffic (youtube.com) Da möchte mann doch grad’ ein Schiff kapern. Wunderschöner Zeitrafferfilm aus einem Containerschiff, das vom roten Meer über Sri Lanka nach Hong Kong fährt, gemacht aus ca. 80000 Einzelfotos
  • Charlottesville: Race and Terror (news.vice.com): Passt gut zum The other side is not dumb von oben. Etwas Hintergrund zu den Aufständen in Charlottesville, wo sich weisse Nationalisten, Alt-Rights und klassische Neonazis getroffen haben und es schlussendlich Tote gab. Kaum erträglich wie dumm die Jungs sind. Oder eben nicht dumm, wie wir oben gelernt haben.
  • A Tribute to Punching in Movies (youtube.com): Drischla im Kino, so geht das!

Gemeinderatswahlen Köniz

Immer mal wieder ist es an der Zeit, Bürgerpflichten wahrzunehmen.
Diesmal sind die Gemeinderatswahlen in Köniz dran.
Dank ein paar wenigen Fragen auf Smartvote ist das ganze Prozedere auch flink erledigt.
Mir wurde die Liste der Jungen Grünen empfohlen, da ich aber a) nicht mehr ganz so jung bin und b) mein Nachbar für die SP kandidiert, habe ich dann die SP/JUSO-Liste für #könizkannmehr eingeworfen, die hatten nur 0.1 Prozentpunkte weniger Übereinstimmung mit mir :)

Und wie jedes Mal ergibt sich dadurch die Möglichkeit, meine politische Ausrichtung anhand meiner SmartSpider anzuschauen.
Hier ist die Zusammenstellung aus den letzten paar Jahren.

Im Gegensatz zu 2015 bin ich politisch etwas mehr gegen ‘ausgebauten Sozialstaat’, ‘ausgebauten Umweltschutz’ und ‘liberale Gesellschaft’ gerutscht.
Wie die marginale Erhöhung bei ‘restriktive Migrationspolitik’ zustande kommt, kann ich mir nicht erklären.

Recommended readings: August 2017

Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:

Mit dem SUP die Aare runter

Jetzt haben wir’s doch noch geschafft! Bruni hat mir zum letzten Geburi eine SUP-Aarefahrt geschenkt. Am Sonntag packte ich das SUP meines Bürokollegen, Bruni das seinige und wir stiegen bei der Uttigen-Welle in bzw. auf die Aare. Mit einer Glacepause im Muribad landeten wir nach fast 4 Stunden im Eichholz.

Lustig war’s, so hat’s ausgesehen.

Mersi Bruni!

Time for sushi

Drei Jahre nach ‘late for meeting‘ und fünf Jahre nach ‘going to the store‘ hat David Lewandowski mit ‘time for sushi‘ noch einen Zacken mehr Absurdität in ein paar Minuten Film gepackt.

Der Nahverkehrs-Zug scheint mir so etwas unbequem zu sein, aber die Fortbewegungs-Arten unter Wasser werde ich morgen beim Frühschwumm im Marzili ausprobieren…

Ach und übrigens: Die komisch angehauchten Dinge am Ende des Videos gibt’s wirklich zu kaufen. Im Online-Shop z.B. ein Schach-Set aus Meteoritengestein und Elfenbein von arktischen Mammuts für schlappe 90000 $.

Mein 19. GP

Am Samstag bin ich zum 19. Mal den GP gerannt. Dank etwas intensiviertem Training gegenüber anderen Jahren habe ich mein Ziel voll und ganz erreicht: Wenn möglich unter 1:15 und danach noch einen gemütlichen Abend haben.

Weil ich beim Graben in meinen Daten eine XLS-Datei mit einer Zusammenstellung von alten GP-Zeiten gefunden habe und mit der GP-Resultate-Datenbank diese ergänzen konnte, habe ich das Ganze versucht etwas schön darzustellen.

Das Resultat daraus ist untenstehendes Bild, die Zeiten aller meiner bisher gerannten GPs.
Von links nach rechts die Zeit, von unten nach oben die Jahre.

Auf ein nächstes, 20. Mal!

Keine ‘recommended readings’ mehr

In naher Zukunft wird es hier keine ‘recommended readings’ mehr geben.
Irgendwas am Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten funktioniert nicht mehr.

Ich vermute mal, dass der Hauptteil der Schuld bei del.icio.us liegt, denn mein RSS-Feed dort funktioniert nicht mehr.
Das heisst auch, dass das IFTTT-Rezept oder das WordPress-Plugin nichts mehr machen können.
Und ohne die Automatisierung ist mir das Ganze dann doch etwas zu aufwändig.

Wer weiterhin wissen will, was ich gerne gelesen habe, findet drüben bei Instapaper die Zusammenstellung. Ich bin auch dankbar für Tipps, um die Automatisierung wieder zu beleben, gerne auch mit einem anderen Dienst als del.icio.us. Das scheint nämlich schon länger auf dem absteigenden Ast zu sein…

Mit 3D-gedrucktem Zeugs rum(ve)lölen

Ich hab’ ja letzthin schon mal über den 3D-Drucker geschrieben, den wir im Büro haben.
Zum Selbstkosten-Preis kann ich mir da ab und zu auch ‘was ausdrucken, auch so Dinge, die nicht an den Kinderwagen passen.

Zusätzlich bin ich schon eine Weile etwas aktiv bei Mapillary dabei, das mit User-Fotos hilft, unter anderem OpenStreetMap zu verbessern.
Dass ich gerne Velo fahre und seit neuerem eine kleine GoPro-Kamera habe, wissen die Mitlesenden hier.

Wenn mensch das mit etwas reverse engineering (Schublehre und iterative Verbesserung) und der Velolicht-Halterung an meinem Lenker kombiniert, kommt dabei das unten eingebundene Objekt raus; ein Zwischenstück, um die Kamera am Lenker zu befestigen.

Das heisst, ich kann jetzt ohne grossen Aufwand mit dem Velo rumfahren und so etwas die Welt OpenStreetMap verbessern.
Angewendet bei einem Ausflug an den Wohlensee vor ein paar Tagen sieht das Ganze dann so aus.

Where was I in 2016

Hier einer weiterer Post zum Rückblick aufs 2016. Die anderen sind unter dem Tag jahresrückblick16 zu finden.

Weil ich dieses Jahr viel mehr mit Python gearbeitet habe, habe ich meinen Geodaten-Jahresrückblick von R in Python transferiert. In einem Jupyter-Notebook arbeitet es sich einfach viel schneller und iterativer :)

Leider habe ich es nicht geschafft, den Markdown- oder HTML-Export der “Analyse” so klein zu machen, dass dieser von WordPress-Editor geschluckt wird (> 4 MB ASCII-Text ist scheinbar zuviel).
Deshalb sind die Details meines Bewegungs-Profils von 2016 (in Englisch) entweder hier auf GitHub, hier mit den Jupyter Notebook Viewer oder unten eingebunden zu finden.

2016 in Bildern

Hier einer weiterer Post zum Rückblick aufs 2016. Die anderen sind unter dem Tag jahresrückblick16 zu finden.

Das Jahr war voll von wunderbaren Momenten mit Bekannten, Freunden und Familie. Hier eine kleine Auswahl von Fotos, die mir beim Blättern im Archiv aufgefallen sind.

 

Januar 2016
Die Diveleader des DCK putzen im Blausee. Auf dem Weg dahin fahre ich das erste Mal in einem Tesla, dem von Sacha. Doppelt cool!

Februar 2016
Mit Mark und Jo und Nina und A. in dem Bergen. Wunderschön.

März 2016
Eine (Ski)Woche auf der Bettmeralp. Das war die Aussicht vom Balkon.

April 2016
Grandioser Saisonabschluss mit Yves (und freier Ferse).

Mai 2016
Die traditionelle Auffahrt-Ausfahrt mal zu dritt. Ein paar Tage um den Murtensee rum.

Juni 2016
Lange gesucht, endlich gefunden :)

Juli 2016
Eine Woche in Thun auswärts schlafen und trotzdem schaffen. Wie Ferien, nur viel näher.

August 2016
Sonntags-Spaziergang auf der Moosalp. Bei Kaiserwetter.

September 2016
Zu dritt über den Pragelpass. Nachdem wir am Tag davor [zu siebt über den Klausenpass] fuhren. Danke freipass.ch!

Oktober 2016
Den Sommer verlängern in Marokko. Unglaublich schön, nicht nur am Strand.

November 2016
Skisaisonstart in Zermatt. Leider nur am Sonntag statt das ganze Wochenende, aber dafür gefahren wie Wilde.

Dezember 2016
Der Blick auf den Thunersee beim Runterwandern vom Niederhorn. Einer der vielen Lichtblicke im 2016.

PS: Habt ihr die Jahresrückblicke von Mark und Jan auch gesehen?

Der Rückblick auf mich selbst im 2016

Hier einer meiner Post zum Jahresrückblick aufs 2016. Die anderen (kommenden) sind unter dem Tag jahresrückblick16 zu finden.

Wie im 2014 und 2015 habe ich mit der Everyday App praktisch jeden Tag ein Selfie gemacht. Mit dem gleichen Skript wie letztes Jahr habe ich meine 332 Selfies ausgerichtet. Zusammengesetzt mit der Zeitraffer-App kommt schlussendlich dieses Video hier raus.

So seh’ ich aus, wenn mensch den Durchschnitt aus allen 332 ausgerichteten Bildern macht. Mein durchschnittliches Gesicht im 2016.

Habis average face for 2016

Making of: Neujahrskärtli 2017

Wie letztes Jahr, für die, die’s wunder nimmt. Das ‘Making Of’ meines Neujahrskärtlis.

Zutaten:
– Ein Fieldpapers-Ausdruck, Blofi und Radiergummi.
myTracks zum Aufzeichnen von GPX-Tracks, Velo und zwei Mittagspausen.

Zubereitung:
– Etwas Python-Code in einem Jupyter Notebook.
– Das Endresultat zusammen mit einer Rückseite aus ein paar Emojis und etwas Text auf Postkarten mit WebStamp drucken und ab die Post.

Resultat:
– Happy New Year: davidhaberthür.ch/2017

Wer sich für die komplette Entstehungsgeschichte interessiert, findet die ganze Geschichte in diesem GitHub-Repository.

Geld weitergeben

Wer mir bei Twitter folgt, hat’s letzthin evtl. schon gesehen, ich habe mit Lizenzierungsgebühren von meinen zwei Panoramafotos vom Times Square in New York [1] und [2] 250 € verdient.

Das ist schön, aber für ein Auswärts-Essen mit Nina brauche ich nicht so viel Geld.
Also habe ich den Rest gespendet (per PayPal, wo der Original-Betrag auch hinkam).

Und zwar

  • 100$ an die Syrischen Weisshelme, damit die weiter helfen können, wo es nötig ist.
  • 50 CHF an die Caritas Bern, um das Lädeli im Quartier neben uns etwas zu unterstützen.
  • 25 CHF an Public Eye/EVB, damit das mit der Globalisierung evtl. doch noch gut kommt.
  • 15 CHF an die Wikimedia-Stiftung, damit ich weiterhin von der unglaublichen Enzyklopädie Gebrauch machen kann.
  • 10$ an das Internet Archiv, weil mir das am Herzen liegt.

Spenden

Einfache Probleme, völlig over-engineered

Ich weiss, ich hab’ schon lange versprochen, ich schreibe mal über meine neue Arbeit. Was ich letzte Woche mal so nebenbei gemacht habe, gibt mir die Gelegenheit dazu. 3 Dinge kommen zusammen, die diesen Blog-Eintrag ausmachen: Die neue Arbeit, 3D-Drucker und ein Flug zurück von Marokko.

Seit Juni arbeite ich nicht mehr am PSI, sondern wieder an der Uni Bern, speziellerweise im selben Haus, in dem ich die Doktorarbeit geschrieben habe. Ich beschäftige mich immer noch mit hochauflösender Röntgen-Tomographie, einfach nicht mehr mit einer Synchroton-Röntgenquelle und einem krassen Aufbau auf einem Labortisch, sondern arbeite an zwei kommerziell erhältlichen Tisch-MikroCT-Geräten. Da kommt es z.B. mal vor, dass ein kleiner Fisch genauer angeschaut wird…

Coolerweise haben wir dort einen primasuprigen 3D-Drucker, mit dem ich einiges an angepassten Probenhaltern ausgedruckt habe, damit wir allerlei verschiedene Proben in unseren Geräten mikro-tomografieren können.

Und eben, letzthin waren wir in Marokko in den Ferien. Das war wunderbar, auch mit der Kleinen. Beim Rückflug ist an unserem Kinderwagen ein Kleinteil abgebrochen, irgendwo beim Ein- oder Ausladen, oder bein Zusammenlegen oder Auseinanderklappen, spielt ja keine Rolle…

Und jetzt kommt alles zusammen: Glücklicherweise ist das Kleinteil symetrisch an unserem Kinderwagen vorhanden. Also habe ich vom noch ganzen Teil im MikroCT eine Röntgentomographie-Aufnahme gemacht. Mit etwas Bildbearbeitung entsteht aus dieser Tomografie-Aufnahme das untenstehende Bild.
Phil und Teds-Stück, animiert
Dieser Datensatz kann dann in ImageJ als STL-Datei exportiert werden, ein Datenformat, welches der 3D-Drucker versteht. Nach gut 2 Stunden Warten sieht das Ding dann – frisch aus dem Drucker – so aus.

Fertiger print, 1
Fertiger print, 2

Farblich nicht ganz passend, aber von der Form her passt’s perfekt. Nachdem die Stützstrukturen entfernt wurden kann das Ding endlich montiert werden und sieht dann so aus. Alles viel einfacher als das Ersatzteil im Laden besorgen, oder?

Montiert

Also, Herr Chm, falls bei Ihnen dasselbe Teil abbricht, melden Sie sich, ich kann’s gerne nochmals ausdrucken…