Gestern Abend am BLGMNDYBRN-Rauschdichten-Special im MusigBistrot hat sich Frau Chnübler beschwert, dass sie neuerdings nicht mehr wisse, wann sie ihr gebündeltes Papier auf die Strasse stellen solle, seit mein Kalender, den ich letzes Jahr veröffentlicht habe, abgelaufen ist.
Im Sinne des Teilens und damit Frau Chnübler, Ihre Nachbarn und Du wissen, wann genau die Papier- und Grünabfuhr vorbeikommt, habe ich mich gestern Abend noch gschwing hingesetzt und in einem Google Calendar alle Abfuhrdaten für jeden Kreis eingetragen.
Damit du die dich betreffenden Berner Abfuhrdaten in dein Kalenderprogramm (z.B. iCal, Sunbird, Outlook oder einige andere Applikationen) eintragen kannst, musst du nur wissen, in welchem Abfuhrkreis du wohnst. Rausgefunden ist dies am schnellsten mit dem Abfallkalender der Stadt Bern, der hier als 1.1 MB grosses pdf heruntergeladen werden kann.
Anschliessend musst du nur den richtigen Google Calendar abonnieren. Die untenstehenden Links verweisen auf das jeweilige .ical-File, welches in allen standardkonformen KalenderApplikationen abonniert werden kann. Ich habe alle Daten aus dem Abfallkalender eingetragen, und die Ausnahmen (für Kreis B) entsprechend im Notizfeld markiert.
Da ja nebst Papier & Karton in Bern auch die Gartenabfälle abgeholt werden, habe ich auch diese in einen Google Calendar eingetragen. Wer also seinen Kompost rausstellen will, muss etwas genauer wissen, in welchem Kreis er oder sie wohnt, aber kann dann genau gleich verfahren und den entsprechenden Kalender öffnen und abonnieren.
Wer will, kann die Kalender auch in seinen eigenen Google Calendar einbinden, damit (kostenlose) SMS-Notifikationen möglich sind. Dazu muss mensch aber eingeladen werden. Bei Bedarf einfach ein kurzes Mail an mich oder in den Kommentaren unten dementsprechend kundtun. Wenn Interesse am RSS-Feed oder der HTML-Darstellung eines Kalenders besteht, ebenso: einfach melden.
Ich habe mir Mühe gegeben, alle Daten und Ausnahmen korrekt in die Kalender einzutragen. Für aufgrund meiner hier zur Verfügung zu falschen Zeiten auf die Strasse gestelltes Papier übernehme ich keine Verantwortung, bin aber trotzdem dankbar, wenn mensch mich auf evtl. Fehler aufmerksam macht.
Falls jemand aufgrund meiner Arbeit schampar generös wird, habe ich hier eine Wunschliste bei Amazon, von der mensch mir einfach Sachen bestellen kann…
mark howells-mead has been looking for volunteers [1] for his latest photo project, the “one frame movies“. since i really like his style of photography and thought that’d make a funny evening, i volunteered for helping him, and nina was also up for it. last saturday evening we’ve spent nearly three hours around the nydeggbrücke and took some strobist-style photos.
it was really interesting to watch mark working on his shots. the whole setup procedure was rather lengthy, mostly because of the amount of tech involved in these shots, ultralong tripods for one or two remote flashes, another one for the long-time exposure of the camera and for one of the shots even another flash in marks hands while he was running around for the best position. but once all the tech was set up to his liking, the actual shooting of the photo only took him a couple of tries [2].
i guess mark has been thinking a lot about the shots upfront, so he was able to “just” set it up as he envisioned it. but as said, in the end it still took nearly three hours from start to end (including a change of wardrobe for nina) and we’ve all been chilled thoroughly in the end.
but seeing the fabulous shot as an end result was worth every minute spent under the bridge. the full write-up and result is shown on marks blog in the post in the old city.
[1]: or are you still looking for more? then i should say “is looking for…”
[2]: or some more, depending on the cars at the scene
bastian hat mir sein Nikon 10.5mm f/2.8 DX Fisheye-objektiv ausgeliehen, damit ich mal ein fisheye ausprobieren kann, dass ich nicht komplett manuell einstellen muss. mit meinem zenitar bin ich zwar sehr zufrieden, es macht auch gelungene fotos, verlangt aber nach einer vollständig manuellen einstellung und das ist zuweilen schon ein bisschen mühsam.
am donnerstag abend bin ich also mit bastians objektiv auf eine ganz kleine foto-safari, welche mich angeregt hat, zu sparen, denn so ein objektiv hat schon noch ‘was. mit minimalem aufwand (9 fotos auf dem stativ) gelingen aufnahmen wie diese vom uni hauptgebäude, eine komplette rundumsicht auf der uniterrasse:
richtig spannend wird’s erst, wenn man bilder wie dieses weiterverarbeitet: erstens kann mann mit spincontrol:vr immersive panoramas machen, was dann aussieht wie hier zu sehen. noch lustiger wird’s, wenn mann das 360°x180°-panorama-bild zu einem sogenannten kleinen planeten umrechnet, dann sieht das uni-hauptgebäude aus, als wäre es einem comic-strip entsprungen:
bastian hat die vorabversion dieses panoramas schon gesehen und meinte der himmel wäre noch besser zur geltung gekommen, wenn ich die blende etwas zurückgenommen hätte. beim zweiten panorama habe ich gerade vorgesorgt und ein etwas komplexeres setup gemacht.
auf dem bundesplatz habe ich für jedes der neun fotos drei belichtungen gemacht, einmal normal und je einmal über- und unterbelichtet. diese panoramas wurden dann zusammengerechnet, so dass der dramatische himmel ein bisschen besser zur geltung kommt als auf der uniterrasse. das panorama des bundesplatzes gibts auch noch in einer immersiven version sowie als little planet. bei diesem kleinen planeten habe ich mit der von mir gewählten ausrichtung der kamera ein bisschen gekämpft, also musste ich beim nadir-punkt (ganz unten bzw. ganz in der mitte beim kleinen planeten) ein bisschen tricksen. dafür hat’s jetzt noch die credits drin :)
ich weiss, alle haben’s schon überall gelesen, gestern hat der fäbu die tour de suisse im zeitfahren für sich entschieden. da er und alle anderen schnellen wädli quasi bei mir vor dem haus durchfuhren, habe ich gestern nachmittag ein paar fotos geschossen. das gros der fotos ist in meinem flickr-set: tour de suisse zu finden, ein paar spezielle fotos sind unten detailliert zu sehen.
analog zu den action-photos, die ich an der suicmc08 in luzern gemacht habe (pia, reto und luk), habe ich versucht, einige fahrer an der ecke schwarztor- und zieglerstrasse beim kurven festzuhalten. welche fahrer dass es sind, weiss ich nicht, jedenfalls finde ich die bilder – vor allem das erste – recht gut gelungen.
ps: wieviele blaue fahrer sind auf dem letzten bild zu sehen? auch nur halb zu sehende zählen!
during the past few weeks i’ve been thinking about the panorama i’ve shot of the baldachin near the railway-station here in bern. i’ve thought it would be very nice to have a nightly version of the same panorama. so, yesterday evening i again spent some time on the bubenbergplatz and shot quite a bunch of images. i’ve had two lenses with me, the newly aquired 16mm zenitar fisheye which makes shooting panoramas a breeze, since the FOV is so big, but is actually quite a hassle to setup, since it’s a fully manual lens, so more suited for this task than for snapshots. in addition to the zenitar i’ve had my trusty 38-80mm zoom lens
the first results from my mini-photo-safari can be seen in this set here on flickr. most of the images are shot with the zenitar, but the important one is shown here below:
the image is humongous (600 kB), so you need to wait a little bit until it loads. to close the pop-up, scroll toward the far right!
again, it’s a panorama, this time shot and composed from 123 images in total (really!). all the images have been taken yesterday evening from 21:35 until 21:45, so if the setup is good, you can shoot a panorama like that in 10 minutes, including waiting time until all the cars, busses and trams are where you want them…
the panorama is – again, as the one shot about three months ago in the afternoon – composed from three exposures for each position, hence i’ve covered the field of view with 41 images and fused the images down to one enhanced exposure with enfuse built into hugin.
i really need to get a nice very wide angle lens, since shooting panoramas with the zenitar is really a breeze, apart from the manual setup. this panorama has been composed from only three images and looks already quite impressive. really impressive – in my opinion anyways – is that shooting a full 360° panorama of the bubenbergplatz only requires 10 images and about one and a half minute and can be seen below (444 kB):
the full 360°-panorama is of course much nicer in the fully interactive view, provided here.
diesen samstag wollte ich mal ein bisschen ein grösseres panorama-projekt anpacken, als ich dies bisher getan habe. ausgerüstet mit meiner kamera, fernauslöser, stativ und weitwinkelobjektiv hab’ ich mich auf den bubenbergplatz gestellt und hab 87 fotos des baldachins aufgenommen (je 29 normal, unter- und überbelichtete, sog. bracketing).nach längerem rechnen heute nachmittag kann sich das ergebnis sehen lassen, wie ich finde: eine panorama-aufnahme des baldachins auf dem bubenbergplatz in bern mit erhöhtem dynamik-umfang, erstellt mit hugin und enfuse.
für alle, die das nicht kennen, erhöhte dynamik-umfang bedeutet (analog wie HDR), dass im untenstehenden bild mehr helligkeitsinformationen abgebildet sind, als mit einer einzigen belichtung erreicht werden könnte. die 3 roh-aufnahmen (normal, unter- und überbelichtet) werden so zusammengerechnet, dass die schatten und die hellsten stellen jeweils gut belichtet werden. schön ist das zu sehen, wenn die panoramas vom bubenbergplatz als enfused und als normale variante verglichen werden.
da hugin auch fähig ist, HDR-files zu erstellen, werde ich mal versuchen, mit qtpfsgui noch sogenannte tone-mapping bilder vom bubenbergplatz herzustellen… diese werden wohl mit der zeit hier auftauchen.
Da es die Stadverwaltung Bern auch dieses Jahr nicht schafft, den Abfallkalender in einer elektronischen Form zur Verfügung zu stellen [1], muss mann sich halt genau wie letztes Jahr wieder selber helfen. Falls jemand meiner Leser oder Leserinnen genau wie ich im Kreis B wohnt, findet er oder sie in der Datei Papier.ics [2] die Daten der Papier & Karton-Abfuhr, sowie in der Datei Grünzeugs.ics [3] die Daten, an denen der Mann mit der grünen Tonne vorbeikommt. Beide Datein sollten sich einfach in jegliches Programm zur Verwaltung elektronischer Agenden importieren lassen. Falls die Dateien mit komischer Endung auf der Festplatte landen, einfach so umbenennen, dass die Endung .ics ist, dann klappts!
Wie schon beim letzten Mal gilt; es ist nett, wenn mensch mir Fehler mitteilt, die beiden Datein sind ohne Anspruch auf Richtigkeit der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Jetzt müssen nur noch zwei andere die Daten für Kreise A und C eintragen, für A könnten sich Herr Studer oder Herr Michel, für C könnte sich Herr Rouge hinter die elektronische Agenda klemmen…
[1]: der Satz müsste eigentlich heissen: in einer schlauen elektronischen Form. Es gibt schon eine Seite, auf der ich abrufen kann, wann das Ghüderauto bei mir vorbeikommt, aber damit landet’s noch nicht im Kalender…
[2]: in dieser Datei sind auch die Papierabfuhren in “Bern West” eingetragen
[3]: in dieser Datei sind alle Unterkreise (B1-B4) eingetragen, die Nichtbetreffenden kann mensch selber löschen
trotz langen ferien in kanada und relativ viel zu tun im zusammenhang mit arbeiten abgeben, findet sich noch die eine oder andere möglichkeit, mal einen nachmittag frei zu nehmen, um auch ein bisschen den kopf zu lüften. diese woche ergab sich am donnerstag eine solche gelegenheit, ich bin wieder mal eine kurier-schicht gefahren und ich konnte dann auch relativ gut lüften. pia hat mich grad zweimal nach niederwangen geschickt, das tracklog des (knapp) 70km-nachmittages sieht so aus:
und weil’s grad so schön dazu passt: am 22. und 23. august feiert der velokurier bern sein 20 jähriges bestehen mit einem grossen fest, inklusive buchvernissage, bands, tombola und disko, details gibt’s auf der 20jahre-website. kommt vorbei, es wird ein gutes fest!
heute abend war ich auf der münsterplattform und habe mir statt die beine auf dem gurten in den bauch gestanden, sogenannten contemporary dance angeschaut. die jungs und mädels der compagnie loutop haben ein famoses stück aufgeführt, das sich desmond nennt und in, an und um eine 5 m grosse gerüst-kugel abspielt. absolut sehenswert, wenn man auch nur ein bisschen ein flair für tanz und akrobatik hat. wer das stück noch in bern sehen will, hat die nächste woche noch zeit, die tournee geht dann weiter in solothurn, vevey, winterthur, biel, zug, baden und basel.
absolut sehenswert!
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