Mit Freunden unterwegs in Museen von Bern. Das war ich am Freitag Abend.
Mit dabei war die Kamera, das Stativ und der neu erstandene Panoramakopf, sowie das alte, komplett manuelle russische Fisheye-Objektiv. Das heisst, es entstanden einige Panorama-Fotos:
Mit dem Fisheye-Objektiv habe ich mal wieder einen kleinen Bundesplatz-Planeten gemacht, leider mit kleinen Unschärfen, trotzdem aber nicht schlecht, oder?
Mit dem normalen Weitwinkel-Objektiv habe ich mich mitten in den Springbrunnen gestellt (glücklicherweise funktionierte eine Fontäne nicht), dabei herausgekommen ist eine 360°-Ansicht des Bundesplatzes während der Museumsnacht.
Beide Ansichten sind auch komplett immersiv zu haben: Vor dem Bundeshaus und im Springbrunnen. Die restlichen Fotos, inklusive einer Aufnahme aus dem Nationalraats-Saal, sind im Set Museumsnacht 2011 zu finden.
update:
Hier noch die immersive Ansicht bereitgestellt von 360cities.net.
Museumsnacht Bern 2011 — Bundesplatz in Switzerland
Tja, irgendwie hat das nicht so geklappt wie geplant, der Post wurde erstmalig verschluckt, drum nochmals:
Im Moment findet ja die schweizweite Spendenaktion “Jeder Rappen zählt statt”. Im näheren Umfeld meines Blogs finden ja schon einige SpendenIdeen statt, spannende und weniger spannende. Wer sich zum Beispiel ein professionelles Augenbrauen-Zupfen mit Fotoshooting leisten will, kann dies bei Barbara ersteigern. Mit einem Klick 1.- spenden tut mensch, wenn mensch Herr Leu bei diesem Twitterdings folgt oder Fan von Ihm bei Facebook wird.
So schrecklich ich die Thematik “Kinder im Krieg” finde, so schrecklich unpersönlich tönt das Ganze für mich. Deshalb habe ich mir eine etwas persönlichere Spendenaktion überlegt: Grundsätzlich löse ich ja schon eine Spende über 10000.- aus, denn Globetrotter spendet für mich und 99 Andere, die am Samschtig in der Aare schwimmen je 100.- an die Aktion. Meine persönliche Aktion zusätzlich zu diesen 100.- geht so:
Für jede Person, die ein am Samschtig ein Foto von mir beim schwimmen in der Aare, kurz vorher oder kurz nachher macht und dieses so aufs Internetz hochlädt, dass es eine öffentliche URL bekommt (heisst, bei flickr, picasa oder bei einem anderen Dienst), spende ich 25.- an ein Projekt bei kiva.org. Projekte, die ich dort unterstützen kann, gibt es genug, zusätzlich habe ich das Gefühl, so direkter etwas zu erreichen als an das genauso schreckliche wie schwammige Thema “Kinder im Krieg”.
Drei Präzisierungen zu meinem Angebot:
Wer mich nicht genauer kennt: Schlecht rasiert, Tattoo an der linken Wade und diese Badehose:

Nächsten Mittwoch, am 24. November 2010 um 20.20 Uhr findet im Foyer der Dampzentrale zum 44. Male der Pix-Mix statt. Im Juni 2006 habe ich dort schon einmal Bilder gezeigt, dieses Mal werde ich wieder für gut 6 Minuten auf der Bühne stehen (oder sitzen) und 20 Bilder zeigen. Kommt in Scharen!
Untenstehender kleiner Bildausschnitt zeigt eines der Bilder, das ich zeigen werde. Wer als erstes rausfindet, wo es aufgenommen wurde, dem zahle ich nächsten Mittwoch ein Bier oder ein Sirüpi.

Letzthin durfte ich mal wieder Herr Widmers Nikon 10.5mm f/2.8 DX Fisheye-Objektiv ausleihen [1]. Die eindrückliche Kombination aus Vollmond und Wolken hat mich dazu animiert, meine Kamera um Mitternacht ungefähr eine Viertelstunde auf den Balkon zu stellen und insgesamt 787 Fotos zu machen.
Dabei herausgekommen ist dieser kurze Zeitrafferfilm
[1]: Wieso genau, dazu später vielleicht mehr.
Einfach, damit es hier auch noch gesagt ist: Für ein 5:0 am 26. September legst du am Sonntag am besten ein NEIN! in die Urne.
Stimmst du ja, bist du mein Freund gewesen, virtuell wie auch ganz reel. Echt jetzt!
update: 68.4% stimmten für die Reitschule. SVP go home!
Heute Abend war ich auf der Münsterplattform und habe ein wunderbares Tanzstück der Compagnie Loutop gesehen.
ATTACHE vereint poetische Ideen, artistische Ausführung, Tanzkunst und zeitgenössiche elektronische Klänge zu einem spannend zuzusehenden Abend. Wer morgen oder übermorgen Abend nicht 22 rumrennenden Typen zuschauen (Fussball wird eh überbewertet), sondern Kultur geniessen will, reserviert sich Tickets oder schaut vor 20.30 Uhr auf der Pläfe vorbei. Ich finde, es lohnt sich! Falls hier auch Nicht-Berner mitlesen; Loutop tourt durch die Schweiz, Frankreich, Italien und Holland, siehe hier.
Das Bild zu diesem Beitrag stammt aus der Download-Ecke von Loutop.
Gestern Abend am BLGMNDYBRN-Rauschdichten-Special im MusigBistrot hat sich Frau Chnübler beschwert, dass sie neuerdings nicht mehr wisse, wann sie ihr gebündeltes Papier auf die Strasse stellen solle, seit mein Kalender, den ich letzes Jahr veröffentlicht habe, abgelaufen ist.
Im Sinne des Teilens und damit Frau Chnübler, Ihre Nachbarn und Du wissen, wann genau die Papier– und Grünabfuhr vorbeikommt, habe ich mich gestern Abend noch gschwing hingesetzt und in einem Google Calendar alle Abfuhrdaten für jeden Kreis eingetragen.
Damit du die dich betreffenden Berner Abfuhrdaten in dein Kalenderprogramm (z.B. iCal, Sunbird, Outlook oder einige andere Applikationen) eintragen kannst, musst du nur wissen, in welchem Abfuhrkreis du wohnst. Rausgefunden ist dies am schnellsten mit dem Abfallkalender der Stadt Bern, der hier als 1.1 MB grosses pdf heruntergeladen werden kann.
Anschliessend musst du nur den richtigen Google Calendar abonnieren. Die untenstehenden Links verweisen auf das jeweilige .ical-File, welches in allen standardkonformen KalenderApplikationen abonniert werden kann. Ich habe alle Daten aus dem Abfallkalender eingetragen, und die Ausnahmen (für Kreis B) entsprechend im Notizfeld markiert.
Da ja nebst Papier & Karton in Bern auch die Gartenabfälle abgeholt werden, habe ich auch diese in einen Google Calendar eingetragen. Wer also seinen Kompost rausstellen will, muss etwas genauer wissen, in welchem Kreis er oder sie wohnt, aber kann dann genau gleich verfahren und den entsprechenden Kalender öffnen und abonnieren.
Wer will, kann die Kalender auch in seinen eigenen Google Calendar einbinden, damit (kostenlose) SMS-Notifikationen möglich sind. Dazu muss mensch aber eingeladen werden. Bei Bedarf einfach ein kurzes Mail an mich oder in den Kommentaren unten dementsprechend kundtun. Wenn Interesse am RSS-Feed oder der HTML-Darstellung eines Kalenders besteht, ebenso: einfach melden.
Ich habe mir Mühe gegeben, alle Daten und Ausnahmen korrekt in die Kalender einzutragen. Für aufgrund meiner hier zur Verfügung zu falschen Zeiten auf die Strasse gestelltes Papier übernehme ich keine Verantwortung, bin aber trotzdem dankbar, wenn mensch mich auf evtl. Fehler aufmerksam macht.
Falls jemand aufgrund meiner Arbeit schampar generös wird, habe ich hier eine Wunschliste bei Amazon, von der mensch mir einfach Sachen bestellen kann…
mark howells-mead has been looking for volunteers [1] for his latest photo project, the “one frame movies”. since i really like his style of photography and thought that’d make a funny evening, i volunteered for helping him, and nina was also up for it. last saturday evening we’ve spent nearly three hours around the nydeggbrücke and took some strobist-style photos.
it was really interesting to watch mark working on his shots. the whole setup procedure was rather lengthy, mostly because of the amount of tech involved in these shots, ultralong tripods for one or two remote flashes, another one for the long-time exposure of the camera and for one of the shots even another flash in marks hands while he was running around for the best position. but once all the tech was set up to his liking, the actual shooting of the photo only took him a couple of tries [2].
i guess mark has been thinking a lot about the shots upfront, so he was able to “just” set it up as he envisioned it. but as said, in the end it still took nearly three hours from start to end (including a change of wardrobe for nina) and we’ve all been chilled thoroughly in the end.
but seeing the fabulous shot as an end result was worth every minute spent under the bridge. the full write-up and result is shown on marks blog in the post in the old city.
[1]: or are you still looking for more? then i should say “is looking for…“
[2]: or some more, depending on the cars at the scene
bastian hat mir sein Nikon 10.5mm f/2.8 DX Fisheye-objektiv ausgeliehen, damit ich mal ein fisheye ausprobieren kann, dass ich nicht komplett manuell einstellen muss. mit meinem zenitar bin ich zwar sehr zufrieden, es macht auch gelungene fotos, verlangt aber nach einer vollständig manuellen einstellung und das ist zuweilen schon ein bisschen mühsam.
am donnerstag abend bin ich also mit bastians objektiv auf eine ganz kleine foto-safari, welche mich angeregt hat, zu sparen, denn so ein objektiv hat schon noch ‘was. mit minimalem aufwand (9 fotos auf dem stativ) gelingen aufnahmen wie diese vom uni hauptgebäude, eine komplette rundumsicht auf der uniterrasse:
richtig spannend wird’s erst, wenn man bilder wie dieses weiterverarbeitet: erstens kann mann mit spincontrol:vr immersive panoramas machen, was dann aussieht wie hier zu sehen. noch lustiger wird’s, wenn mann das 360°x180°-panorama-bild zu einem sogenannten kleinen planeten umrechnet, dann sieht das uni-hauptgebäude aus, als wäre es einem comic-strip entsprungen:
bastian hat die vorabversion dieses panoramas schon gesehen und meinte der himmel wäre noch besser zur geltung gekommen, wenn ich die blende etwas zurückgenommen hätte. beim zweiten panorama habe ich gerade vorgesorgt und ein etwas komplexeres setup gemacht.
auf dem bundesplatz habe ich für jedes der neun fotos drei belichtungen gemacht, einmal normal und je einmal über– und unterbelichtet. diese panoramas wurden dann zusammengerechnet, so dass der dramatische himmel ein bisschen besser zur geltung kommt als auf der uniterrasse. das panorama des bundesplatzes gibts auch noch in einer immersiven version sowie als little planet. bei diesem kleinen planeten habe ich mit der von mir gewählten ausrichtung der kamera ein bisschen gekämpft, also musste ich beim nadir-punkt (ganz unten bzw. ganz in der mitte beim kleinen planeten) ein bisschen tricksen. dafür hat’s jetzt noch die credits drin :)
ich weiss, alle haben’s schon überall gelesen, gestern hat der fäbu die tour de suisse im zeitfahren für sich entschieden. da er und alle anderen schnellen wädli quasi bei mir vor dem haus durchfuhren, habe ich gestern nachmittag ein paar fotos geschossen. das gros der fotos ist in meinem flickr-set: tour de suisse zu finden, ein paar spezielle fotos sind unten detailliert zu sehen.
analog zu den action-photos, die ich an der suicmc08 in luzern gemacht habe (pia, reto und luk), habe ich versucht, einige fahrer an der ecke schwarztor– und zieglerstrasse beim kurven festzuhalten. welche fahrer dass es sind, weiss ich nicht, jedenfalls finde ich die bilder — vor allem das erste — recht gut gelungen.
ps: wieviele blaue fahrer sind auf dem letzten bild zu sehen? auch nur halb zu sehende zählen!
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