ECMC 2013

Am letzten Wochenende fanden in Bern die Europameisterschaften der Velokuriere und Velokurierinnen statt.
Am Donnerstag und Freitag konnte ich leider nicht an den Vor-Events teilnehmen, aber am Samstag war’s ein wunderbares Velofest in der Lorraine.
Bei perfektem Velowetter fanden die Qualifikationen und das Finale des Mainrace statt.
Am Abend folgten dann Essen, Party und Tanz mit Freunden, auf der autofreien Lorrainestrasse, ein richtiges Sommerfest.
Andere haben schon besser darüber geschrieben, deshalb lass ich es bei einem Hinweis auf die Fotos bleiben.

Ich hab’ das Organisations-Team an einem Checkpoint (am coolsten Checkpoint mit Musik :) unterstützt, und dabei ein paar Fotos gemacht.
Diese sind hier oder im ECM2013-Pool auf flickr.com zu finden.
Mit meinem neuen Super-Weitwinkel-Objektiv und der dazupassenden Software hab’ ich auch ein paar Zeitraffer-Schnipsel gemacht.
Das resultierende Filmli ist unten eingebunden.

Sir Terry Pratched will sterben

Vor einiger Zeit bin ich – wie genau ist mir unklar – auf die Dokumentation über Sterbehilfe gestossen. Damals habe ich das Video zu meiner ‘Watch later’ liste hinzugefügt. Jetzt habe ich mir auf einer Zugfahrt die Zeit genommen und mich der Dokumentation gewidmet [1].

In einer schön gefilmten knappen Stunde führt der alzheimerbetroffene Sir Terry Pratchett durch einige Argumentationen für und wider Sterbehilfe und begleitet zwei Menschen auf Ihrem Weg in den gewählten Freitod. Die Dokumentation ist vor allem gegen Ende fast unerträglich schonungslos und direkt, schafft es aber gleichzeitig dem Zuschauer oder der Zuschauerin keine pfannenfertigen Rezepte zu liefern. Ohne wirklich Partei für eine Seite zu beziehen, informiert der Film über die assistierte Sterbehilfe, wie sie momentan – gemäss meines Wissens – nur in der Schweiz und in Belgien möglich ist.

Mich hat der Film sehr berührt, auch wenn mir das Thema glücklicherweise fern liegt. Ich persönlich begrüsse aber, dass in der Schweiz die Wahlmöglichkeit besteht, zu entscheiden, falls mensch diese Entscheidung denn fällen will. Wie im Film beim Besuch der Büroräumlichkeiten von Dignitas gezeigt wird, gibt es ja auch viele Menschen, welche froh sind, um die Möglichkeit zu wissen, deren Akte aber nach abheften in die weissen Ordner nie mehr hervorgenommen wird. Herr Minelli, sagt zu dem: ‘To know that you can go, gives you strength’.

Ich muss sagen, dass mich der Film berührt hat. Wer sich auch die Zeit nehmen will, findet das Video unten eingebunden, auf der vimeo-Seite kann die Dokumention auch als File heruntergeladen werden, zum offline gucken.

[1] dank der Kombination aus Vimeo-RSS-Feed und miro funktioniert das wunderbar, auch offline.

Kiva verschenkt Geld

Ich hab’ ja hier schon mehrmals über Kiva.org geschrieben. Soeben wurde ich von March darauf aufmerksam gemacht, dass Kiva im Rahmen einer Aufmerksamkeits-Aktion 4000 25$-Spenden verschenkt. Wenn du schon lange mal bei Kiva mitmachen wolltest, das aber bis jetzt nie gemacht hast, weil dir das Geld oder sonst ‘was gefehlt hat, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, Kiva mal unverbindlich auszuprobieren.

Wenn du auf diesen Link hier klickst schenkt dir kiva.org 25$, die du dann an eines der momentan 2053 Projekte weitergeben kannst.

Maman zum Zweiten

Wie letzthin schon angetönt, wollte ich auf dem Bundesplatz ein schöneres Foto von Maman machen, als dasjenige, welches ich vor knapp 3 Jahren in Ottawa gemacht habe.

Vergangene Samstag Nami war ich nun kurz in der Stadt und habe einige Fotos aufgenommen. Da der Panoramakopf dabei war, sind dabei nicht nur “normale Ansichten”, sonder auch verschiedene speziellere Blickwinkel entstanden. Alle Fotos sind in diesem Set hier auf flickr zu sehen, speziell verweisen möchte ich auf zwei, diese sind unten eingebunden.

Das erste Bild zeigt die eindrucksvolle Grösse der Skulptur, die doch ein bisschen gefährlich aussieht so. Arachnophobiker müssen halt wegschauen jetzt (oder wenigstens nicht aufs Bild klicken, ums gross anzuschauen).

Maman DSC_1206-DSC_1205 stereographic under_exposure_layers_0000.jpg


Das zweite Bild zeigt, wie sich Louise Bourgeois die Skulptur vielleicht vorgestellt hat. Nämlich als Remineszenz an ihre Mutter, die durch ihre Arbeit als Teppichweberin die Familie beschützt und ernährt hat.

Maman DSC_1206-DSC_1205 stereographic_exposure_layers_0000.jpg

Wer schlussendlich ganz unter die Spinne eintauchen möchte, kann sich auf dem Bild umsehen, dass ich bei 360cities.net hochgeladen habe, oder im unten eingebetteten Viewer mit dem Mauszeiger rumfahren (leider nur mit Flash).


PS: Und nur damit das klar ist: Herr Lauer, es ging nicht darum, Sie mit dem Foto zu schlagen, ich wäre sehr gespannt, ihre frühmorgendliche Ansicht zu sehen!

Grand-Prix von Bern 2011

Wie schon anderswo angekündigt, konnte ich wegen Knie-Aua gestern leider den Grand-Prix von Bern nicht rennen. Ich wollte es mir aber nicht nehmen lassen, die Stimmung zu geniessen und habe an der Ecke Zibelegässli/Kramgasse dem ganzen Feld zugeschaut. Dabei herausgekommen ist das unten eingebundene Zeitraffer-Video:

Nachdem das ganze Feld das erste Mal durch die Kramgasse gerannt war, blieb mir noch genug Zeit, um auf dem Bundesplatz noch ein weiteres Foto zu schiessen. Genauer waren’s dann insgesamt 72 Fotos, die nach etwas Bearbeitung dann so aussehen.
Bundesplatz GP 2011 DSC_9890 1-DSC_9889 1_fused-Bundesplatz GP 2011 DSC_9890 1-DSC_9889 1_fused stereographic.jpg

Leider habe ich im strömenden Regen eine Einkerbung auf meinem Panoramakopf übersprungen, so dass neben dem Eingang des Bundeshauses ein weisser Fleck entstand, der von keinem Foto abgedeckt wurde. Nichtsdestotrotz finde ich die Rundum-Aufnahme vom Bundesplatz speziell in der “Little Planet“-Version gelungen.

Pix-Mix 44 am kommenden Mittwoch

Nächsten Mittwoch, am 24. November 2010 um 20.20 Uhr findet im Foyer der Dampzentrale zum 44. Male der Pix-Mix statt. Im Juni 2006 habe ich dort schon einmal Bilder gezeigt, dieses Mal werde ich wieder für gut 6 Minuten auf der Bühne stehen (oder sitzen) und 20 Bilder zeigen. Kommt in Scharen!

Screen shot 2010-11-20 at 11.16.42.PNG

Untenstehender kleiner Bildausschnitt zeigt eines der Bilder, das ich zeigen werde. Wer als erstes rausfindet, wo es aufgenommen wurde, dem zahle ich nächsten Mittwoch ein Bier oder ein Sirüpi.

P1010192.jpg

Zürich im Zeitraffer

Letzthin ist mir aufgefallen, dass die Bilder der SWITCHWebcam, die seit 2008 schön säuberlich in einem Archiv auf denen ihrem Webserver abgespeichert werden. Da die SWITCH-Cam jede Stunde ein Panoramabild der Innenstadtregion, der ETH und dem unteren Seebecken macht, habe ich mir gedacht, dass so schöne Zeitrafferaufnahmen entstehen könnten.

Da ich die schnelle Datenleitung der SWITCH ausnutzen wollte, habe ich mir (in der Freizeit, ja) im Büro ein kleines MATLAB-Skript [1] geschrieben, welches für jede Stunde seit 2008 das Panoramabild von Zürich heruntergeladen hat. Für Interessierte ist das Skript unten dargestellt und kann hier heruntergeladen und angeschaut werden.

In den ersten paar Zeilen werden die verschiedenen Tage der Monate eingestellt, dann wird für jede Stunde jedes Tages seit 2008 das Webcambild runtergeladen und in einem Verzeichnis gespeichert. Zeitweise kommt es vor, dass ein Bild nicht gefunden wurde, deshalb ist ab Zeile 44 eine Sicherheitsschlaufe eingebaut, die das Skript nicht abbricht. Damit’s dann schön zeitrafferig aussieht habe ich mich eines kleinen ImageMagick-Tricks bedient, und die Bilder noch mit dem Datum und der Uhrzeit beschriftet (Zeile 51-60). Schlussendlich sind für jede Stunde seit Januar 2008 bis September 2010 knapp 1000 Bilder geschrieben worden, die ich dann mit Quicktime Pro zu einem Zeitraffer-Film zusammengesetzt habe.

Das heisst, schlussendlich habe ich für jede Stunde von Mitternacht bis 23.00 Uhr einen Zeitrafferfilm der Stadt Zürich. Alle diese hier zu zeigen würde den Rahmen dieses Blogeintrags sprengen, deshalb hier nur ein paar davon. Alle 24 Filme sind in diesem Album auf Vimeo zu finden. Die Filme haben bei der Flash-Konvertierung ziemlich gelitten, wer die Zeitraffers in HD-Qualität herunterladen will, soll auf die jeweilige Video-Seite gehen. Unten rechts kann das Original heruntergeladen werden, die Videos stehen unter einer CC-Lizenz zur Verfügung. Hoffentlich passt das auch den Herren und Damen der SWITCH :)

Zürich um Mitternacht

Zürich um Neun Uhr Morgens

Zürich um Fünf Uhr Abends

Zürich um Neun Uhr Abends

[1]: Ja, es ginge auch anders, gerne z.B. mit Python. MATLAB kenne ich aber gut und brauche es viel. Deshalb.

Island

Die Ferien in Island waren wie gesagt wunderbar, wir hatten grundsätzlich Wetterglück, d.h. geregnet hat’s nur in der Nähe von heissen Quellen. Momentan bin ich die Fotos am durcharbeiten, diese werden nach und nach bei flickr oder hier landen.

Ganz old-school-mässig habe ich mal versucht aus einer Bildserie des Strokkur-Geysirs ein animiertes .gif-Bild gemacht, das eine Eruption der Wassersäule zeigt. Das Filmli wurde aus 22 freihändisch aufgenommenen Einzelbildern erstellt, die mit hugin ausgerichtet und mit Fiji in ein gif-Bild geschrieben wurden. Die Datei ist fast 3 MB gross, es kann also etwas dauern, bis der Geysir ausbricht…

strokkur.gif

Kulturtipp der Woche: Loutop ATTACHE

076.JPGHeute Abend war ich auf der Münsterplattform und habe ein wunderbares Tanzstück der Compagnie Loutop gesehen.

ATTACHE vereint poetische Ideen, artistische Ausführung, Tanzkunst und zeitgenössiche elektronische Klänge zu einem spannend zuzusehenden Abend. Wer morgen oder übermorgen Abend nicht 22 rumrennenden Typen zuschauen (Fussball wird eh überbewertet), sondern Kultur geniessen will, reserviert sich Tickets oder schaut vor 20.30 Uhr auf der Pläfe vorbei. Ich finde, es lohnt sich! Falls hier auch Nicht-Berner mitlesen; Loutop tourt durch die Schweiz, Frankreich, Italien und Holland, siehe hier.

Das Bild zu diesem Beitrag stammt aus der Download-Ecke von Loutop.

Codevisualisierung mit Gource – So arbeitete ich an meiner Diss

Meine Diss ist auf der Post, im Moment heissts nur noch warten, was die beiden Korrigierenden dazu meinen. Anschliessend gibt’s noch einiges zu tun bis Ende Juni, wenn ich meinen Diss-Vortrag halten muss. Aber im Moment hab’ ich etwas mehr Zeit zum rumspielen.

Genau das habe ich gestern gemacht. Als Typo-Nerd habe ich meine Diss in LaTeX geschrieben und den Fortschritt zusätzlich in einem Subversion-Repository festgehalten. Dies auch damit ich jederzeit zu einer älteren Version zurückwechseln könnte, wäre es denn nötig gewesen. Kürzlich bin ich über die faszinierenden Code-Visualisierungen gestossen, die mit Gource gemacht werden können. Wenn mann versucht, meine Arbeit an meiner Diss zu visualisieren, sieht das dann so aus:

Da für das Ganze doch einiges an rumprobieren notwendig war (und weil vielleicht andere das auch versuchen wollen: This, der Blick geht zu dir, ich nehme an, du hast für deine Semesterarbeit sicher auch irgendwie versioniert :))

Die Installation von Gource ist unter OS X dank MacPorts [1] schnell erledigt: Ein Aufruf des untenstehenden Befehls in Terminal.app installiert das Commandline-Programm mit allen Zugehörigkeiten.

sudo port install gource

Falls du auf deiner Maschine Git und ffmpeg [1] noch nicht installiert hast, dann machst du das Ganze in einem Aufwasch am besten mit

sudo port install git ffmpeg gource

Je nach Aktualität deiner MacPorts-Installation braucht’s vorher evtl. noch ein “sudo port selfupdate”, damit alles klappt. Am besten machst du dir jetzt ein Kafi oder so, das Ganze kann längere Zeit dauern.

Anschliessend gibts du in einem leeren Verzeichnis (immernoch im Terminal) den Befehl

git svn clone http://svn.ana.unibe.ch/svn/Thesis-David

ein. Dies hat zur Folge, dass via Git ein Subversion-Repository (keine Angst, das Repository ist nur innerhalb der Uni Bern erreichbar :) ) ausgecheckt wird. Gource arbeitet nur mit Git-Repositories zusammen, was aber dank “git svn clone” problemlos klappt.

Das oben eingebundene Filmli habe ich dann mit

cd Thesis-David

gource -1280×720 –disable-progress –stop-at-end –bloom-multiplier 1.25 –bloom-intensity 1 -a 0.25 –output-ppm-stream – | ffmpeg -y -b 3000K -r 60 -f image2pipe -vcodec ppm -i – -vcodec libx264 -vpre default Thesis.mp4

erstellt. Am besten trinkst du jetzt deinen Kafi fertig, das ganze kann wieder etwas dauern. Obiger Befehl berechnet das Filmli mit Gource in HD-Auflösung (-1280×720), ohne Progress-Bar, hört am Ende auf, ändert die Darstellung etwas (-bloom-multiplier, -bloom-intensity und -a) und schreibt das ganze in einen PPM-Stream. Dieser Stream wird dann mit ffmpeg direkt in das Filmli Thesis.mp4 umgewandelt. Hochladen zu vimeo, fertig!

[1]: MacPorts ist sowieso uneingeschränkt zu empfehlen, jegliche Opensource-Software lässt sich so extrem einfach installieren.

[2]: Dringend nachholen, am besten auch gerade noch ImageMagick, dann konvertierst du easy Bilder und Videos…

PS1: Hat jemand gemerkt, dass ich diesen Eintrag dank Gratis-WLAN in Atlanta, Georgia, USA geschrieben habe? Ich bin 10 Tage in den USA, benehmt euch also!

PS2: Das war wohl der bisher nerdigste Beitrag ever hier!

im bärenpark

die dame mit den kindern war nicht draussen, die fotos, welche von finn entstanden, sind am üblichen ort zu finden.

speziell herausheben möchte ich aber dieses foto, welches wohl gut zu einer geschichte eines traurigen kindes passen würde.

DSC_6217.JPG

Wahlwerbung #FAIL

Heute Morgen habe ich von Herrn Rothenfluh [1], offensichtlich Regierungsrats-Kandidat für die Wahlen 2010 ein Mail bekommen. In diesem Mail empfiehlt er sich mir [2] als Kandidaten, um die Probleme der Kostenspirale im Gesundheitswesen zu lösen. An sich ja eine Position, die mann vertreten könnte.

Herr Rothenfluh hat sich aber jeglichste noch so kleine Unterstützung verspielt, weil er nämlich mit dem Versand seiner Nachricht gegen Artikel 3 des Bundesgesetzes über unlauteren Wettbewerb verstossen hat, denn seit dem 1. April 2007 ist in der Schweiz der Versand von Spam untersagt.

Ein Massenversand (ich gehe mal davon aus, dass dies ein Massenversand war, denn mindesten 2 andere Schweizer Onliner haben seine Nachricht auch bekommen, siehe [2]) ist nur erlaubt, wenn der Empfänger dem Erhalt zugestimmt hat. Dies ist nicht der Fall, ich höre zum ersten Mal von Herr Rothenfluh. Weiter muss der Absender klar erkennbar sein, was hier der Fall ist. Der dritte Punkt der Voraussetzungen ist nur theoretisch gegeben. Herr Rothenfluh schreibt schon im Ersten Abschnitt, wie mensch sich von seiner Liste entfernen lassen kann (übrigens mit Schreibfehler), die Abmelde-Adresse enthält aber auch einen Tippfehler, so dass diese Voraussetzung nicht erfüllt ist, denn die Abmelde-Nachricht wird so gar nie eintreffen

Fazit: Herr Rothenfluh, Sie haben auf ganzer Linie versagt! Und weil Sie Ihre Spamnachricht von Ihrem Provider green.ch über Ihren Mailserver bei solnet.ch [3] verschickt haben, glaube ich, dass mensch sie sogar verklagen oder zumindest bei der Polizei anzeigen sollte!

[1]: Webseite ist www.josef- “Sein Nachname” .ch

[2]: und offensichtlich noch ein paar anderen, wie in dieser Twitter-Suche zu sehen ist.

[3]: Wie aus der relevanten Zeile des Headers ersichtlich ist: “Received: from rru_server2 (zux163-045.adsl.green.ch [80.254.163.45]) by donald.solnet.ch (Postfix) with ESMTP id 188659811E for <david.haberthuer@gmx.ch> Sat, 20 Feb 2010 08:31:23 +0000 (GMT)”

Update: Ich habe die Geschichte soeben per Mail an die Abuse-Abteilung von green.ch und solnet.ch gemeldet. Mal schauen, was daraus wird…

elektronischer Abfallkalender Bern 2010 für alle Kreise

Gestern Abend am BLGMNDYBRN-Rauschdichten-Special im MusigBistrot hat sich Frau Chnübler beschwert, dass sie neuerdings nicht mehr wisse, wann sie ihr gebündeltes Papier auf die Strasse stellen solle, seit mein Kalender, den ich letzes Jahr veröffentlicht habe, abgelaufen ist.

Im Sinne des Teilens und damit Frau Chnübler, Ihre Nachbarn und Du wissen, wann genau die Papier- und Grünabfuhr vorbeikommt, habe ich mich gestern Abend noch gschwing hingesetzt und in einem Google Calendar alle Abfuhrdaten für jeden Kreis eingetragen.

Damit du die dich betreffenden Berner Abfuhrdaten in dein Kalenderprogramm (z.B. iCal, Sunbird, Outlook oder einige andere Applikationen) eintragen kannst, musst du nur wissen, in welchem Abfuhrkreis du wohnst. Rausgefunden ist dies am schnellsten mit dem Abfallkalender der Stadt Bern, der hier als 1.1 MB grosses pdf heruntergeladen werden kann.

Anschliessend musst du nur den richtigen Google Calendar abonnieren. Die untenstehenden Links verweisen auf das jeweilige .ical-File, welches in allen standardkonformen KalenderApplikationen abonniert werden kann. Ich habe alle Daten aus dem Abfallkalender eingetragen, und die Ausnahmen (für Kreis B) entsprechend im Notizfeld markiert.

Papier & Karton Bern Kreis A

Papier & Karton Bern Kreis B

Papier & Karton Bern Kreis C

Da ja nebst Papier & Karton in Bern auch die Gartenabfälle abgeholt werden, habe ich auch diese in einen Google Calendar eingetragen. Wer also seinen Kompost rausstellen will, muss etwas genauer wissen, in welchem Kreis er oder sie wohnt, aber kann dann genau gleich verfahren und den entsprechenden Kalender öffnen und abonnieren.

Gartenabfälle Bern Kreis A1

Gartenabfälle Bern Kreis A2

Gartenabfälle Bern Kreis A3

Gartenabfälle Bern Kreis A4

Gartenabfälle Bern Kreis B1

Gartenabfälle Bern Kreis B2

Gartenabfälle Bern Kreis B3

Gartenabfälle Bern Kreis B4

Wer will, kann die Kalender auch in seinen eigenen Google Calendar einbinden, damit (kostenlose) SMS-Notifikationen möglich sind. Dazu muss mensch aber eingeladen werden. Bei Bedarf einfach ein kurzes Mail an mich oder in den Kommentaren unten dementsprechend kundtun. Wenn Interesse am RSS-Feed oder der HTML-Darstellung eines Kalenders besteht, ebenso: einfach melden.

Ich habe mir Mühe gegeben, alle Daten und Ausnahmen korrekt in die Kalender einzutragen. Für aufgrund meiner hier zur Verfügung zu falschen Zeiten auf die Strasse gestelltes Papier übernehme ich keine Verantwortung, bin aber trotzdem dankbar, wenn mensch mich auf evtl. Fehler aufmerksam macht.

Falls jemand aufgrund meiner Arbeit schampar generös wird, habe ich hier eine Wunschliste bei Amazon, von der mensch mir einfach Sachen bestellen kann…

habi fährt ans buskers – timelapse

nachdem mark gezeigt hat, dass mann sogar im tram timelapse-filme machen kann, habe ich heute abend beim velofahren den auslöser meiner kamera gedrückt gehalten, während ich in die stadt gefahren bin. das endresultat ist ein wackeliges timelapse-filmli von mir zuhause bis knapp vors buskers.

den rest der fotos, die ich heute abend gemacht habe, sind in meinem buskers 2009-set zu finden.

ps: wieviele verkehrsregeln habe ich gebrochen?

tour de suisse zeitfahren in bern

ich weiss, alle haben’s schon überall gelesen, gestern hat der fäbu die tour de suisse im zeitfahren für sich entschieden. da er und alle anderen schnellen wädli quasi bei mir vor dem haus durchfuhren, habe ich gestern nachmittag ein paar fotos geschossen. das gros der fotos ist in meinem flickr-set: tour de suisse zu finden, ein paar spezielle fotos sind unten detailliert zu sehen.

analog zu den action-photos, die ich an der suicmc08 in luzern gemacht habe (pia, reto und luk), habe ich versucht, einige fahrer an der ecke schwarztor- und zieglerstrasse beim kurven festzuhalten. welche fahrer dass es sind, weiss ich nicht, jedenfalls finde ich die bilder – vor allem das erste – recht gut gelungen.

DSC_2561-DSC_2566.jpg

DSC_2622-DSC_2629.jpg

DSC_2593-DSC_2600.jpg

ps: wieviele blaue fahrer sind auf dem letzten bild zu sehen? auch nur halb zu sehende zählen!

saletti!

also, ich verabschiede mich mal, ich bin bis zum 25. mai in den usa, präsentiere am ATS-meeting meine arbeit der letzten monate und schaue, dass ich keine influenza a(h1n1) nach hause bringe.

häbets guet und bis gli. falls online-mässig etwas geht, dann wohl am ehesten bei der open-source-variante von twitter, hier.

blgmndybrn 05/09

  • 18:05: keiner im Christoffel, also Geld holen gegangen.
  • 18:09: keiner im Christoffel, also kurz im Migros nebendran einkaufen gegangen.
  • 18:17: keiner im Christoffel, also im Thalia den PSR-505 ausprobieren gegangen: Fazit, cooles Teil, aber doch etwas teuer, hoffentlich wird der txtr reader billiger.
  • 18:25: keiner im Christoffel, also heim gegangen.
  • 18:27: Herr Studer über den Bahnhofplatz radeln sehen, nachgerufen, er hat mich nicht gehört, also weiter heim gegangen.
  • 18:31: Gestaunt, dass die Bauarbeiter in einem Tag 3 Küchen und 3 Badezimmer aus zu renovierenden Wohnungen entfernen können (bei uns im Haus wird während der nächsten zwei Monate die Hälfte der Wohnungen, Fenster und Fassade renoviert).
  • 18:37: gebloggt.

habi rennt: GP-Training 2 (im Regen)

in grossen schritten kommt der gp näher, deshalb müsste ich eigentlich noch mehr rennen als ich es bis jetzt tue, aber eben, der innere schweinehund würde lieber skifahren oder auf dem sofa liegen…

gestern habe ich es trotz regen geschafft, eine mittlere runde zu rennen. knapp 9.5 km in 42 minuten. wenn das so weitergeht, dann wird das dieses jahr keine bestzeit :)

unter dem eis

vergangenen samstag hatte ich die gelegenheit, meinen trockenanzug auf herz, nieren und kalte füsse zu testen. gemeinsam mit ein paar anderen un-verfrorenen gesellen haben wir uns auf den weg an den oeschinensee gemacht, um dort unter dem eis zwei tauchgänge zu machen. das wetter hat sich von seiner besten seite gezeigt, so dass die insgesamt gute halbe stunde unter wasser von unglaublich schönen licht-reflexen begleitet war, ein ganz spezielles erlebnis, dass ich hoffentlich wiederholen kann. auf und neben dem see sind einige fotos entstanden, diese sind in diesem set auf flickr zu finden: Eistauchen Oeschinensee.

wer sich interessiert, wie das ganze unter wasser ausgesehen hat, der oder die kann sich mein kleines filmli zu gemüte führen: