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Posts filed in ‘tschörman’


Sir Terry Pratched will sterben

Dec 2011
08

Vor einiger Zeit bin ich — wie genau ist mir unklar — auf die Doku­men­ta­tion über Ster­be­hilfe gestossen. Damals habe ich das Video zu meiner ‘Watch later’ liste hinzuge­fügt. Jetzt habe ich mir auf einer Zug­fahrt die Zeit genom­men und mich der Doku­men­ta­tion gewid­met [1].

In einer schön gefilmten knap­pen Stunde führt der alzheimer­be­trof­fene Sir Terry Pratch­ett durch einige Argu­men­ta­tio­nen für und wider Ster­be­hilfe und begleitet zwei Men­schen auf Ihrem Weg in den gewählten Fre­itod. Die Doku­men­ta­tion ist vor allem gegen Ende fast unerträglich scho­nungs­los und direkt, schafft es aber gle­ichzeitig dem Zuschauer oder der Zuschauerin keine pfan­nen­fer­ti­gen Rezepte zu liefern. Ohne wirk­lich Partei für eine Seite zu beziehen, informiert der Film über die assistierte Ster­be­hilfe, wie sie momen­tan — gemäss meines Wis­sens — nur in der Schweiz und in Bel­gien möglich ist.

Mich hat der Film sehr berührt, auch wenn mir das Thema glück­licher­weise fern liegt. Ich per­sön­lich begrüsse aber, dass in der Schweiz die Wahlmöglichkeit besteht, zu entschei­den, falls men­sch diese Entschei­dung denn fällen will. Wie im Film beim Besuch der Büroräum­lichkeiten von Dig­ni­tas gezeigt wird, gibt es ja auch viele Men­schen, welche froh sind, um die Möglichkeit zu wis­sen, deren Akte aber nach abheften in die weis­sen Ord­ner nie mehr her­vorgenom­men wird. Herr Minelli, sagt zu dem: ‘To know that you can go, gives you strength’.

Ich muss sagen, dass mich der Film berührt hat. Wer sich auch die Zeit nehmen will, findet das Video unten einge­bun­den, auf der vimeo-Seite kann die Doku­men­tion auch als File herun­terge­laden wer­den, zum offline gucken.

[1] dank der Kom­bi­na­tion aus Vimeo-RSS-Feed und miro funk­tion­iert das wun­der­bar, auch offline.


Kiva verschenkt Geld

Aug 2011
02

Ich hab’ ja hier schon mehrmals über Kiva.org geschrieben. Soeben wurde ich von March darauf aufmerk­sam gemacht, dass Kiva im Rah­men einer Aufmerksamkeits-Aktion 4000 25$-Spenden ver­schenkt. Wenn du schon lange mal bei Kiva mit­machen woll­test, das aber bis jetzt nie gemacht hast, weil dir das Geld oder sonst ‘was gefehlt hat, ist jetzt der Zeit­punkt gekom­men, Kiva mal unverbindlich auszuprobieren.

Wenn du auf diesen Link hier klickst schenkt dir kiva.org 25$, die du dann an eines der momen­tan 2053 Pro­jekte weit­ergeben kannst.


Maman zum Zweiten

May 2011
31

Wie let­zthin schon angetönt, wollte ich auf dem Bun­de­splatz ein schöneres Foto von Maman machen, als das­jenige, welches ich vor knapp 3 Jahren in Ottawa gemacht habe.

Ver­gan­gene Sam­stag Nami war ich nun kurz in der Stadt und habe einige Fotos aufgenom­men. Da der Panora­makopf dabei war, sind dabei nicht nur “nor­male Ansichten”, son­der auch ver­schiedene speziellere Blick­winkel ent­standen. Alle Fotos sind in diesem Set hier auf flickr zu sehen, speziell ver­weisen möchte ich auf zwei, diese sind unten eingebunden.

Das erste Bild zeigt die ein­drucksvolle Grösse der Skulp­tur, die doch ein biss­chen gefährlich aussieht so. Arachno­pho­biker müssen halt wegschauen jetzt (oder wenig­stens nicht aufs Bild klicken, ums gross anzuschauen).

Maman DSC_1206-DSC_1205 stereographic under_exposure_layers_0000.jpg


Das zweite Bild zeigt, wie sich Louise Bour­geois die Skulp­tur vielle­icht vorgestellt hat. Näm­lich als Rem­i­neszenz an ihre Mut­ter, die durch ihre Arbeit als Tep­pich­we­berin die Fam­i­lie beschützt und ernährt hat.

Maman DSC_1206-DSC_1205 stereographic_exposure_layers_0000.jpg

Wer schlussendlich ganz unter die Spinne ein­tauchen möchte, kann sich auf dem Bild umse­hen, dass ich bei 360cities.net hochge­laden habe, oder im unten einge­bet­teten Viewer mit dem Mauszeiger rum­fahren (lei­der nur mit Flash).



PS: Und nur damit das klar ist: Herr Lauer, es ging nicht darum, Sie mit dem Foto zu schla­gen, ich wäre sehr ges­pannt, ihre früh­mor­gendliche Ansicht zu sehen!


Grand-Prix von Bern 2011

May 2011
15

Wie schon ander­swo angekündigt, kon­nte ich wegen Knie-Aua gestern lei­der den Grand-Prix von Bern nicht ren­nen. Ich wollte es mir aber nicht nehmen lassen, die Stim­mung zu geniessen und habe an der Ecke Zibelegässli/Kramgasse dem ganzen Feld zugeschaut. Dabei her­aus­gekom­men ist das unten einge­bun­dene Zeitraffer-Video:

Nach­dem das ganze Feld das erste Mal durch die Kram­gasse ger­annt war, blieb mir noch genug Zeit, um auf dem Bun­de­splatz noch ein weit­eres Foto zu schiessen. Genauer waren’s dann ins­ge­samt 72 Fotos, die nach etwas Bear­beitung dann so ausse­hen.
Bundesplatz GP 2011 DSC_9890 1-DSC_9889 1_fused-Bundesplatz GP 2011 DSC_9890 1-DSC_9889 1_fused stereographic.jpg

Lei­der habe ich im strö­menden Regen eine Einker­bung auf meinem Panora­makopf über­sprun­gen, so dass neben dem Ein­gang des Bun­de­shauses ein weisser Fleck ent­stand, der von keinem Foto abgedeckt wurde. Nichts­destotrotz finde ich die Rundum-Aufnahme vom Bun­de­splatz speziell in der “Lit­tle Planet”-Ver­sion gelungen.


Pix-Mix 44 am kommenden Mittwoch

Nov 2010
21

Näch­sten Mittwoch, am 24. Novem­ber 2010 um 20.20 Uhr findet im Foyer der Dampzen­trale zum 44. Male der Pix-Mix statt. Im Juni 2006 habe ich dort schon ein­mal Bilder gezeigt, dieses Mal werde ich wieder für gut 6 Minuten auf der Bühne ste­hen (oder sitzen) und 20 Bilder zeigen. Kommt in Scharen!

Screen shot 2010-11-20 at 11.16.42.PNG

Unten­ste­hen­der kleiner Bil­dauss­chnitt zeigt eines der Bilder, das ich zeigen werde. Wer als erstes raus­findet, wo es aufgenom­men wurde, dem zahle ich näch­sten Mittwoch ein Bier oder ein Sirüpi.

P1010192.jpg


Zürich im Zeitraffer

Sep 2010
24

Let­zthin ist mir aufge­fallen, dass die Bilder der SWITCH-Web­cam, die seit 2008 schön säu­ber­lich in einem Archiv auf denen ihrem Web­server abge­spe­ichert wer­den. Da die SWITCH-Cam jede Stunde ein Panoram­a­bild der Innen­stadtre­gion, der ETH und dem unteren See­becken macht, habe ich mir gedacht, dass so schöne Zeitraf­fer­auf­nah­men entste­hen könnten.

Da ich die schnelle Daten­leitung der SWITCH aus­nutzen wollte, habe ich mir (in der Freizeit, ja) im Büro ein kleines MATLAB–Skript [1] geschrieben, welches für jede Stunde seit 2008 das Panoram­a­bild von Zürich herun­terge­laden hat. Für Inter­essierte ist das Skript unten dargestellt und kann hier herun­terge­laden und angeschaut werden.

In den ersten paar Zeilen wer­den die ver­schiede­nen Tage der Monate eingestellt, dann wird für jede Stunde jedes Tages seit 2008 das Web­cam­bild run­terge­laden und in einem Verze­ich­nis gespe­ichert. Zeitweise kommt es vor, dass ein Bild nicht gefun­den wurde, deshalb ist ab Zeile 44 eine Sicher­heitss­chlaufe einge­baut, die das Skript nicht abbricht. Damit’s dann schön zeitraf­ferig aussieht habe ich mich eines kleinen ImageMag­ick–Tricks bedi­ent, und die Bilder noch mit dem Datum und der Uhrzeit beschriftet (Zeile 51–60). Schlussendlich sind für jede Stunde seit Jan­uar 2008 bis Sep­tem­ber 2010 knapp 1000 Bilder geschrieben wor­den, die ich dann mit Quick­time Pro zu einem Zeitraffer-Film zusam­menge­setzt habe.

Das heisst, schlussendlich habe ich für jede Stunde von Mit­ter­nacht bis 23.00 Uhr einen Zeitraf­fer­film der Stadt Zürich. Alle diese hier zu zeigen würde den Rah­men dieses Blo­gein­trags spren­gen, deshalb hier nur ein paar davon. Alle 24 Filme sind in diesem Album auf Vimeo zu finden. Die Filme haben bei der Flash-Konvertierung ziem­lich gelit­ten, wer die Zeitraf­fers in HD-Qualität herun­ter­laden will, soll auf die jew­eilige Video-Seite gehen. Unten rechts kann das Orig­i­nal herun­terge­laden wer­den, die Videos ste­hen unter einer CC-Lizenz zur Ver­fü­gung. Hof­fentlich passt das auch den Her­ren und Damen der SWITCH :)

Zürich um Mitternacht

Zürich um Neun Uhr Morgens

Zürich um Fünf Uhr Abends

Zürich um Neun Uhr Abends

[1]: Ja, es ginge auch anders, gerne z.B. mit Python. MATLAB kenne ich aber gut und brauche es viel. Deshalb.


Island

Aug 2010
17

Die Ferien in Island waren wie gesagt wun­der­bar, wir hat­ten grund­sät­zlich Wet­ter­glück, d.h. gereg­net hat’s nur in der Nähe von heis­sen Quellen. Momen­tan bin ich die Fotos am dur­char­beiten, diese wer­den nach und nach bei flickr oder hier landen.

Ganz old-school-mässig habe ich mal ver­sucht aus einer Bild­serie des Strokkur-Geysirs ein ani­miertes .gif-Bild gemacht, das eine Erup­tion der Wasser­säule zeigt. Das Filmli wurde aus 22 frei­händisch aufgenomme­nen Einzel­bildern erstellt, die mit hugin aus­gerichtet und mit Fiji in ein gif-Bild geschrieben wur­den. Die Datei ist fast 3 MB gross, es kann also etwas dauern, bis der Geysir ausbricht…

strokkur.gif


Kulturtipp der Woche: Loutop ATTACHE

Jul 2010
06

076.JPGHeute Abend war ich auf der Mün­ster­plat­tform und habe ein wun­der­bares Tanzstück der Com­pag­nie Loutop gesehen.

ATTACHE vere­int poet­is­che Ideen, artis­tis­che Aus­führung, Tanzkunst und zeit­genös­siche elek­tro­n­is­che Klänge zu einem span­nend zuzuse­hen­den Abend. Wer mor­gen oder über­mor­gen Abend nicht 22 rum­ren­nen­den Typen zuschauen (Fuss­ball wird eh über­be­w­ertet), son­dern Kul­tur geniessen will, reserviert sich Tick­ets oder schaut vor 20.30 Uhr auf der Pläfe vor­bei. Ich finde, es lohnt sich! Falls hier auch Nicht-Berner mitle­sen; Loutop tourt durch die Schweiz, Frankre­ich, Ital­ien und Hol­land, siehe hier.

Das Bild zu diesem Beitrag stammt aus der Download-Ecke von Loutop.


Codevisualisierung mit Gource — So arbeitete ich an meiner Diss

May 2010
14

Meine Diss ist auf der Post, im Moment heis­sts nur noch warten, was die bei­den Kor­rigieren­den dazu meinen. Anschliessend gibt’s noch einiges zu tun bis Ende Juni, wenn ich meinen Diss-Vortrag hal­ten muss. Aber im Moment hab’ ich etwas mehr Zeit zum rumspielen.

Genau das habe ich gestern gemacht. Als Typo-Nerd habe ich meine Diss in LaTeX geschrieben und den Fortschritt zusät­zlich in einem Sub­ver­sion–Repos­i­tory fest­ge­hal­ten. Dies auch damit ich jed­erzeit zu einer älteren Ver­sion zurück­wech­seln kön­nte, wäre es denn nötig gewe­sen. Kür­zlich bin ich über die faszinieren­den Code-Visualisierungen gestossen, die mit Gource gemacht wer­den kön­nen. Wenn mann ver­sucht, meine Arbeit an meiner Diss zu visu­al­isieren, sieht das dann so aus:

Da für das Ganze doch einiges an rumpro­bieren notwendig war (und weil vielle­icht andere das auch ver­suchen wollen: This, der Blick geht zu dir, ich nehme an, du hast für deine Semes­ter­ar­beit sicher auch irgend­wie versioniert :))

Die Instal­la­tion von Gource ist unter OS X dank Mac­Ports [1] schnell erledigt: Ein Aufruf des unten­ste­hen­den Befehls in Terminal.app instal­liert das Commandline-Programm mit allen Zugehörigkeiten.

sudo port install gource

Falls du auf deiner Mas­chine Git und ffm­peg [1] noch nicht instal­liert hast, dann machst du das Ganze in einem Aufwasch am besten mit

sudo port install git ffm­peg gource

Je nach Aktu­al­ität deiner MacPorts-Installation braucht’s vorher evtl. noch ein “sudo port sel­f­up­date”, damit alles klappt. Am besten machst du dir jetzt ein Kafi oder so, das Ganze kann län­gere Zeit dauern.

Anschliessend gibts du in einem leeren Verze­ich­nis (immer­noch im Ter­mi­nal) den Befehl

git svn clone http://svn.ana.unibe.ch/svn/Thesis-David

ein. Dies hat zur Folge, dass via Git ein Subversion-Repository (keine Angst, das Repos­i­tory ist nur inner­halb der Uni Bern erre­ich­bar :) ) aus­gecheckt wird. Gource arbeitet nur mit Git-Repositories zusam­men, was aber dank “git svn clone” prob­lem­los klappt.

Das oben einge­bun­dene Filmli habe ich dann mit

cd Thesis-David

gource –1280x720 –disable-progress –stop-at-end –bloom-multiplier 1.25 –bloom-intensity 1 –a 0.25 –output-ppm-stream — | ffm­peg –y –b 3000K –r 60 –f image2pipe –vcodec ppm –i — –vcodec libx264 –vpre default Thesis.mp4

erstellt. Am besten trinkst du jetzt deinen Kafi fer­tig, das ganze kann wieder etwas dauern. Obiger Befehl berech­net das Filmli mit Gource in HD-Auflösung (-1280x720), ohne Progress-Bar, hört am Ende auf, ändert die Darstel­lung etwas (-bloom-multiplier, –bloom-intensity und –a) und schreibt das ganze in einen PPM–Stream. Dieser Stream wird dann mit ffm­peg direkt in das Filmli Thesis.mp4 umge­wan­delt. Hochladen zu vimeo, fertig!

[1]: Mac­Ports ist sowieso uneingeschränkt zu empfehlen, jegliche Opensource-Software lässt sich so extrem ein­fach installieren.

[2]: Drin­gend nach­holen, am besten auch ger­ade noch ImageMag­ick, dann kon­vertierst du easy Bilder und Videos…

PS1: Hat jemand gemerkt, dass ich diesen Ein­trag dank Gratis-WLAN in Atlanta, Geor­gia, USA geschrieben habe? Ich bin 10 Tage in den USA, benehmt euch also!

PS2: Das war wohl der bisher nerdig­ste Beitrag ever hier!


im bärenpark

Mar 2010
21

die dame mit den kindern war nicht draussen, die fotos, welche von finn ent­standen, sind am üblichen ort zu finden.

speziell her­ausheben möchte ich aber dieses foto, welches wohl gut zu einer geschichte eines trau­ri­gen kindes passen würde.

DSC_6217.JPG


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