Vor einigen Monaten hab’ ich im damals aktuellen Makezine die Bastelanleitung für den LunaMod gesehen. Wie’s dann so geht mit Projekten, hast ein paar Wochen gedauert, bis wir uns hinter die Teileliste gesetzt haben und alles notwendige bestellt hatten. Kurz vor Weihnachten haben Bastian und ich endlich die Zeit gefunden, uns hinzusetzten und unsere Lötkünste zu trainieren.
Nach kürzerem Soft– und Hardware-Debugging hörten wir tatsächlich zum ersten Mal Sound aus unseren Kopfhörern. Ich hab’s dann beim Einbau in das Holzkistli aus der Brocki geschafft, zwei wichtige Kabel abzureissen, so dass die Spielfreude gerade wieder getrübt wurde. Aufgrund vieler Faktoren hab’ ich es erst dieses Wochenende geschafft, einen neuen Druckschalter einzubauen und die Platine und alle Kabel schön in einem Holzkistli zu verpacken.
Schlussendlich sieht dann das Ding gar nicht so schlecht aus, wenigstens von aussen. In der Kiste drin sieht’s ein bisschen weniger aufgeräumt aus, aber ich bin schon etwas stolz, dass trotz meinen zwei linken Händen das Kästchen lustige Töne von sich gibt. Diese sind unten zu hören, falls sich jemand für 8bit-Lärm interessiert :)
Bürgerpflichten rufen!
Wie immer mal wieder, wenn in der Schweiz Personenwahlen anstehen, nehme ich die Entscheidungshilfe, die smartvote.ch bietet, gerne an. Nach Beantwortung von 75 Fragen zu verschiedenen politischen Themen erhalte ich eine Liste, die mir zeigt, welche und welcher der wählbaren Kandidaten meine Meinung am besten im Parlament verteten (würden). Halua Pinto de Magalhães führt meine Empfehlungsliste an, Erich Hess (der verdient keinen Link) landet genau wie das letzte Mal auf dem letzen Platz.
Nachdem ich im März 2010 auf dem Weg ins Bünzlitum war, liegt mir im Moment eine liberalisierte Gesellschaft wieder etwas mehr am Herz, in der Migrationspolitik würde ich gerne noch mehr Herz zeigen und bin dort etwas weniger restriktiv geworden.

Immernoch freuen tue ich mich auf den Tag, an dem ich meine smarteste-Empfehlung (digital) unterschrieben per Email an das Wahlbüro senden kann. Das händische übertragen der Empfehlungsliste auf den Wahlzettel ist der mühsamste Teil an den ganzen Abstimmungen.
Wie wählst du? Links zu smartspiders nehme ich gerne in den Kommentaren oder als Trackback auf diesen Eintrag an!
Nicht nur solche Videos schauen, sondern selber so eine Apparatur bauen: Markus Kayser baut mit Hilfe einer grossen Fresnel-Linse, etwas Alu, Skateboard-Rollen und Sand gesinterte Objekte im klassischen 3D-Druck-Verfahren. Im Video passiert nicht allzuviel, deshalb hat’s mir wohl auch so gut gefallen, eine tolle Idee.
Readers of this blog might know that I’m an avid user of hugin. Like every year since 2007, hugin participates in the Google Summer of Code, a global program that offers student developers stipends to write code for various open source software projects. In the past years Yuval Levy and Alexandre Prokudine [0] spearheaded the GSoC effort for hugin.
Since I’m no programmer I wanted to give back something to the community and will act as this years main admin, while Bruno Postle will act as a backup.
So, if you know a student that would like to participate in a neat, C and C++-based project this summer, let her or him know about our mentoring page for GSoC: Hugin — Panorama Photo Stitcher
And just to be complete: The text below just went to the hugin mailing list, the call for Students.
[0]: Now of darktable–fame, as seen here.
—-
Dear prospective Students
Hugin has been accepted as a mentoring organization in the upcoming Google Summer of Code 2011. This email is the official call for students:
As Yuval already described in a blog post [1], would-be participants need to get to work soon. The earlier, the better.
Familiarize yourself with the hugin codebase, think of an itch that bothers you and how you could help to get rid of that itch. You need to work on your application, voice up and introduce yourself to the mailing list. We have a dedicated page on the panotools wiki that describes the way to go [2].
Remember, the deadline for your application is April 8 19:00 UTC, this is in two and a half weeks!
Looking forward to hear from you
For the whole hugin-team
Habi, GSoC-Admin
Letzthin konnte ich für This wieder mal ein kleines Textli in der BZ schreiben: Ich habe über ca. 2 Wochen das Andriod-Telefon ZTE Blade, auch bekannt als Orange San Francisco getestet.
Vor einiger Zeit habe ich dank meinen Online-Kollegen mitbekommen, dass Valora in der Schweiz ein Android-Telefon prepaid für sagenhaft günstige 100.- verkauft. Da ich erst nächsten Herbst bei meinem Anbieter den Vertrag verlängern kann und solange noch offiziell mit dem iPhone 3GS telefoniere, habe ich mir gedach, dass das ein gutes Mittel sei, um mal ein anderes Gerät zu testen [1]. Ich muss sagen, das Gerät beeindruckte mich deutlich mehr, als ich dem Ding für 100.- zugetraut hätte. Trotzdem bin ich nach dem Testzeitraum wieder zu meinem iPhone zurückgekehrt, das hat aber mehr mit einer Tasse Tee und dem doch nicht ganz wasserdichten ZTE Blade und meiner Musikhör-Einrichtung im Büro zu tun als mit dem erstaunlich guten ZTE Blade.
Wer sich für den Kurztest, welcher in der BZ erschienen ist, interessiert, findet den Artikel hier auf der BZ-Website oder hier als PDF oder kann den Artikel unten direkt eingebunden lesen.
Wenn noch Fragen zum Telefon auftauchen, kann ich diese gerne in den Kommentaren hier beantworten.
[1]: Wenn mensch sich ein wenig mit diesem ZTE Blade beschäftigt, findet mensch auch Möglichkeiten, den Prepaid-SIM-lock sagenhaft einfach zu umgehen, dies aber nur so nebenbei erwähnt. Dazu gebe ich keine Auskunft, sondern überlasse dies als Übung dem geneigten Leser oder der geneigten Leserin.
Vor ein paar Monaten habe ich meine Uhrensammlung erweitert: ich hab’ mir bei Adafuit Industries [1] eine MONOCHRON–Uhr gekauft (nachdem ich im Make darüber gelesen habe).
Bis jetzt hat die Uhr in Ihren Einzelteilen auf meinem Pult auf den Zusammenbau gewartet. Für This, der letzthin wieder mal einen Citizen Journalism-Artikel in der BZ über digitale Gadgets angezettelt hat, habe ich ein kurzes Textli über diese Uhr geschrieben. Das PDF dieses Artikels kann hier gelesen werden, oder ist per Viewer unten eingebunden [2].
Letzten Sonntag habe ich mich dann endlich hingesetzt und das erste Mal in meinem Leben mehr als zwei Drähte aneinander gelötet. Nach einer halben Stunde Lötarbeit war ich dann schon ziemlich stolz, als die Uhr zum ersten Mal gepiepst hat, nach einer Stunde hat sie dann auch die Zeit angezeigt. Die zusammengebaute Version der Uhr zeigte die Zeit ganz normal an, was an sich schön ist, aber nicht das von mir gewünschte Resultat war.
Nach einer weiteren halben Stunde Gebastel (inklusive Wiederauseinandernehmen des Gehäuses und einlöten des USB-Adapters, den ich vergessen hatte) konnte ich dann die gewünschte Pong-Firmware auf die MONOCHRON laden und habe jetzt eine schöne neue Uhr in meiner Sammlung (die bis jetzt neben der MONOCHRON-Uhr aus einer Verbarius, einer Manifold Clock und einer Phosphor E-Ink Clock besteht, Hinweise auf weitere Uhren sind willkommen!).
Die MONOCHRON-Uhr spielt mit sich selber Pong, das linke Paddle spielt extrem schlecht, so dass der rechte “Spieler” pro Minute einen Punkt macht, der linke “Spieler” währenddessen nur einen Punkt pro Stunde. Will heissen: der Punktestand des autonomen Pongspiels zeigt mir immer die aktuelle Uhrzeit an:
Wer mir beim Zusammenbau der Uhr über die Schulter gucken will, kann dies in untenstehendem Video tun:
[1]: Adafruit Industries verkauft einiges an sogenannten Kits, elektronische Gadgets, die selber zusammengebaut werden müssen. Ein Grossteil der Kits ist Open Source Hardware, das heisst, die Pläne sind frei verfügbar und könnten auch selber erstellt werden. Einfacher ist es aber, auf der Webseite ein Kit zu bestellen, so dass mensch nicht 20 verschiedene Läden abklappern muss…
[2]: Es hat etwa eine halbe Stunde gedauert, bis ich denn rausgefunden habe, dass der Google Docs Viewer scheinbar nicht mit mehreren Bindestrichen im Filenamen umgehen kann…
update: Mein Filmli hat’s übrigens bis aufs adafruit-blog gebracht!
Etwas alt, aber für mich auch ein Test, wie das neue iWork Präsentationen aus Keynote fürs Netz exportieren kann:
Unten sind meine Notizen vom PixMix 44 eingebunden:
Diese kleine “Präsentation” habe ich an diesem Abend auf meinem iPad in Keynote als Notizen mitgenommen.
Die Einbinderei von Präsentationen finde ich interessant, weil ich für die Vortrags-Abteilung auf meiner Arbeits-Homepage bisher immer auf SciVee ausgewichen bin, was einerseits Flash bedingt und andererseits aufgrund des Exports in einen Film die einzelnen Folien-Übergänge nicht wirklich gut anzeigt.
Seit Jahren bin ich begeistertet Leser und Abonnent des Make: Magazines. Neulich bekam ich ein Mail, welches mich zur Erneuerung meines Abonnements aufforderte. Das einzige Problem, welches ich mit dem Heft habe ist, dass mir normalerweise die Zeit fehlt um die faszinierenden und packenden Projekte anzugehen, meist klappts nur mit ein bis zwei kleineren…
Will heissen, ich verlängere mein Abonnement sowieso. Jetzt bietet mir Make: ein kostenloses Zweit-Abo an, wenn ich mein Abo verlängere. Da ich mit zwei Abos nichts anfangen kann, vergebe ich dieses zweite Abo an einen bastelnden Leser oder eine bastelnde Leserin hier.
Bedingung 1: Irgendein Projekt aus dem Make: muss irgendwann mal gemacht werden :)
Bedingung 2: Einen Kommentar brauchts hier. Und ich glaube, das Zusatz-Abo kann nur in die Schweiz verschenkt werden…
Hinterlasse ein Kommentar, alles weitere regeln wir dann per Mail.
ich mag ihn, den herbst.
jedenfalls, so wie er sich im moment zeigt: letztes wochende habe ich zwei wunderschöne wandertage im schweizerischen nationalpark verbracht (hier übrigens die fotos) gestern habe ich bei schönstem sonnenschein im thunersee meinen neuen tauchkomputer eingeweiht (der coole auswertungen erlaubt) und heute nach dem frühstück mit freunden auf dem balkon den nachmittag lesenderweise in den kurzen hosen ebenfalls auf dem balkon verbracht.
schade nur verspricht die wetterprognose für die kommenden tage deutlich weniger sonne und wärme. deshalb hier noch das filmli zum gestrigen tauchgang, das wärmt die seele:
ich hab ja herr timelapse leu versprochen, dass ich mit bastians fisheye-objektiv noch ein timelapse-film machen werde. heute nachmittag (nein, ich bin nicht auf dem gurten) hab’ ich dann sofortbild.app gestartet und in gut 2 stunden und 45 minuten genau 990 bilder (bis die batterie der kamera leer war) aufgenommen.
dank dem unsteten wetter entstehen daraus dramatische 40 sekunden (die auch direkt auf vimeo in HD angeschaut werden können):
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