bei den temperaturen heute war auch auf dem stockhorn nicht mehr allzuguter schnee, nichtsdestotrotz war’s ein wunderbarer tag und ein gelungener abschluss der ski-saison (sehr wahrscheinlich)
mit freier software freie software-daten visualisieren [update]
seit einen halben jahr beantworte ich die frage “what’s up?” nicht bei twitter, sondern der quell-offenen alternative, bei identi.ca [1]. über die beweggründe, eine offene alternative zum fail whale zu benutzen soll hier nicht die rede sein [2].
in den letzten tagen hab’ ich mich gefragt, wie schnell identi.ca wächst. jedes status-update wird bei identi.ca als wachsende nummer, in der form http://identi.ca/notice/1 [3]. jede dieser nachrichten wird dann mit einer klar definierten zeit auf der webseite festgehalten. aufgrund der beiden parameter nummer und zeit könnte schon ein kleiner graph entstehen.
da es mir aber äusserst mühsam erschien, genug status updates anzusurfen, die jeweiligen zeiten aufzuschreiben, dies in eine excel-tabelle [4] einzutragen und dann einen plot zu generieren, habe ich mich nach kurzer überlegung entschieden, das ganze anders anzugehen: mit einem kleinen python-skript (siehe hier) lade ich eine definierte nummer von sogenannten dents, mache eine kleine aufhübschung mit ein bisschen text-ersetzung und schreibe das ganze in ein komma-separiertes textfile.
in diesem textfile landen alle parameter, die für einen plot notwendig sind. nach weitere kleinerer rumbastelei landet das ganze in 23 zeilen LaTeX-code (siehe hier), mit dem dann mit der hilfe von tikz und pgfplots untenstehende graphik entsteht [5]. die rumbastelei hat vor allem mit der anpassung von zeitspannen zu tun, damit’s ein schöner plot wird.
im ganzen plot sind nur 55 datenpunkte verwurstet, aber nichtsdestotrotz kann mann einen eher exponentiellen anstieg der anzahl nachrichten in den ersten 300 tage identi.ca feststellen. damit der plot aussagekräftiger wird, muss ich mein python-skript mal etwas länger laufen lassen, oder jemand interessiert sich wirklich so fest dafür, dass er es mit meiner vorlage weiterführt oder verbessert.
dieser post soll auch dazu dienen, dass ich – nach dem blgmndybrn special im musigbistrot – grad noch bastian einen richtigen hinweis auf identi.ca und LaTex geben kann: bastian, identi.ca ist oben abgehandelt, meine code-schnipsel zu LaTeX landen hier, diejenigen zur bildverarbeitung mit imagemagick hier. weiter wollte this noch auf das schöne paket hingewiesen werden, mit dem mann – mit 23 zeilen code – solche plots wie oben stehend generieren kann. eben, pgfplots und mein beispiel an LaTeX-code.
also, wenn ich für die ausrechnung der tage seit dem start nicht doch gestern abend numbers verwendet hätte, würde auch der titel dieses eintrages stimmen, mit python habe ich die frei verfügbaren daten von identi.ca geladen, in ein text-file geschrieben und mit dem übermächtigen LaTeX daraus ein kleines, aber feines pdf erstellt.
und ja, ich geb’s zu, ich bin ein nerd!
[1]: seit längerer zeit wird auch mein status beim moloch facebook von identi.ca aus aktualisiert
[2]: “my data”, “my content”, portabilität, freie meinungsäusserung, etc.
[3]: hier das erste status-update von evan, dem kopf hinter dem ganzen
[4]: oder numbers
[5]: natürlich als pdf, hier der einfachheit halber als .png-bild
ps: fast noch schöner sieht’s mit logarithmischer y-achse aus; dieser plot wurde mit der leicht modifizierten version des latex-codes (hier zu finden) erstellt.

update: tobias diekershoff hat heute ein viel schöneres skript und eine viel fundiertere aussage über die anzahl dents veröffentlicht. falls es jemand interessiert: hier weiterlesen!
unveiling the “sixth sense”
now that’s a TED-talk that keeps you dreaming on a sunday afternoon. great stuff!
habi rennt: GP-Training 2 (im Regen)
in grossen schritten kommt der gp näher, deshalb müsste ich eigentlich noch mehr rennen als ich es bis jetzt tue, aber eben, der innere schweinehund würde lieber skifahren oder auf dem sofa liegen…
gestern habe ich es trotz regen geschafft, eine mittlere runde zu rennen. knapp 9.5 km in 42 minuten. wenn das so weitergeht, dann wird das dieses jahr keine bestzeit :)
Habi fährt zum ersten Mal Telemark, raw & uncut [video]
Schlangengift?
Wie muss mensch sich dieses Praktikum vorstellen?
sent from my iPhone, please excuse my brevity and the potential typos.
habi rennt: GP-Training
während rouge beim joggen kiffenden junkies begegnet hatte ich es heute abend ruhig, fast ein bisschen zu ruhig, wenn mann bedenkt, dass das linke aareufer und der dälhölzli-wald nicht beleuchtet sind. nichtsdestotrotz ein guter einstieg ins training für den gp. die nächsten paar mal muss ich nur noch die distanz etwas ausbauen (und schauen, dass das gps-kästli bis wieder nach hause aufzeichnet).
Kutiman-Thru-you – Mother of All Funk Chords
“let’s pick the mother of all funk chords”! or read merlins – brilliant as always – thoughts on the implications on talent, entrepreneurship and intellectual property over at 43 folders.
unter dem eis
vergangenen samstag hatte ich die gelegenheit, meinen trockenanzug auf herz, nieren und kalte füsse zu testen. gemeinsam mit ein paar anderen un-verfrorenen gesellen haben wir uns auf den weg an den oeschinensee gemacht, um dort unter dem eis zwei tauchgänge zu machen. das wetter hat sich von seiner besten seite gezeigt, so dass die insgesamt gute halbe stunde unter wasser von unglaublich schönen licht-reflexen begleitet war, ein ganz spezielles erlebnis, dass ich hoffentlich wiederholen kann. auf und neben dem see sind einige fotos entstanden, diese sind in diesem set auf flickr zu finden: Eistauchen Oeschinensee.
wer sich interessiert, wie das ganze unter wasser ausgesehen hat, der oder die kann sich mein kleines filmli zu gemüte führen:
Zeitraffer-Webcam Oeschinensee
Zeitraffer-Webcam Oeschinensee
Originally uploaded by habi
Der Teaser zum kommenden Filmli… (mersi Sigi für’s vollständige aufnehmen)
Ein Wundertag
Über sowie auch unter der Wasseroberfläche…
ich wünscht’ ich wär kreativ…
…oder wenigstens, dass mir die ideen zuerst kämen, dann müsst’ ich die witzigen nicht nachmachen.
nichtsdestotrotz habe ich gestern nachmittag eine von katie sokolers witzigen ideen nachgebaut, nämlich diejenige der papieraugen. ganz einfach: inkscape gestarte, drei kreise mit verschiedenen füllungen gezeichnet, ein paar mal dupliziert, ausgedruckt, ausgeschnitten und angefangen zu lächeln. der elefant ist schon mal nicht schlecht, aber das doofe poster im gang noch ein bisschen doofer machen, das hat doch was:
es kann sein, dass in den nächsten tagen in bern weitere solche lustigen augen auftauchen. wer mitmachen will ist eingeladen, endtweder selbermachen oder vorlage hier als eyes.svg (28 kB) oder eyes.pdf (3 kB) runterladen, ausdrucken, ausschneiden und aufkleben.
silly art
silly elephant
2 ausgedruckte Augen + 1 Feuerlöschschlauch = lächelnde Gesichter im Treppenhaus des Instituts. Idee geklaut, Details folgen.
ein samstag nachmittag in der stadt
diesen samstag wollte ich mal ein bisschen ein grösseres panorama-projekt anpacken, als ich dies bisher getan habe. ausgerüstet mit meiner kamera, fernauslöser, stativ und weitwinkelobjektiv hab’ ich mich auf den bubenbergplatz gestellt und hab 87 fotos des baldachins aufgenommen (je 29 normal, unter- und überbelichtete, sog. bracketing).nach längerem rechnen heute nachmittag kann sich das ergebnis sehen lassen, wie ich finde: eine panorama-aufnahme des baldachins auf dem bubenbergplatz in bern mit erhöhtem dynamik-umfang, erstellt mit hugin und enfuse.
für alle, die das nicht kennen, erhöhte dynamik-umfang bedeutet (analog wie HDR), dass im untenstehenden bild mehr helligkeitsinformationen abgebildet sind, als mit einer einzigen belichtung erreicht werden könnte. die 3 roh-aufnahmen (normal, unter- und überbelichtet) werden so zusammengerechnet, dass die schatten und die hellsten stellen jeweils gut belichtet werden. schön ist das zu sehen, wenn die panoramas vom bubenbergplatz als enfused und als normale variante verglichen werden.
da hugin auch fähig ist, HDR-files zu erstellen, werde ich mal versuchen, mit qtpfsgui noch sogenannte tone-mapping bilder vom bubenbergplatz herzustellen… diese werden wohl mit der zeit hier auftauchen.
An anthropological introduction to YouTube
I just finished watching this video. It’s well worth the 55 minutes. Dr. Wesh has a wonderful insight into the whole youtube/video-phenomenon and makes me interested in anthropology. brilliant!
sonntag nachmittag im obergoms
nachdem wir am samstag bem schneeschuhwandern fast erfroren sind, hat uns das wetter am sonntag entschädigt und wir konnten bei besten bedingungen die loipen im goms geniessen. oberwald – niederwald – reckingen, 30 km bei sonnenschein und – bei bewegung – frühlingshaften temperaturen.
montag abend in brig
Ist halt erst halb Fasnacht…
mein wochenende [with map] [video]
wie angesagt war mein wochenende spannend. am freitag nachmittag konnte ich ein bisschen überzeit abbauen und hab’ mich mal wieder ein bisschen aufs velo gesetzt und bin eine schicht für den velokurier gefahren. immerhin gut 50 getrackte kilometer sind da zusammengekommen (ab ca. 17 uhr ist meinem logger der strom ausgegangen…)
am samstag habe ich mich dank dem unisport bern im freeski weiterbilden lassen. aufgrund des unglaublich schlechten wetters in grindelwald sind a) keine fotos entstanden (es hätte noch schlechter ausgesehen als wie bei herrn widmer) und konnten wir b) keine grossen sprünge wagen, aber immerhin eine solide einführung ins halfpipe-fahren und rail-sliden geniessen. mal schauen, ob das gelernte bald bei schönerem wetter angewandt werden kann.
am samstag abend dann im kino slumdog millionaire angeschaut, ein zu recht oscar-nominierter film. in der schweizer bloggeria wurde schon viel darüber geschrieben, ich sag nur: selber anschauen, es lohnt sich!
der sonntag morgen sah’ wettermässig nicht viel besser aus als am samstag. nichtsdestotrotz haben wir uns richtung see gewagt, um ein weiteres mal meinen trochentauchanzug auszutesten. das wetter hat dann schnell gebessert, so dass auch unter wasser einige fotos und ein nicht schlecht gelungenes video entstanden ist.
noch ein bisschen weiterüben und ich bin ready für den öschinensee.
26.0 m, 33 min, 6 Grad
Gunten-Bad, etwas ausgestorben im Winter…








