Zu nachtschlafender Zyt

Mein ehemaliger Mitbewohner hat sich die letzten Wochen Monate ein paar Abende in der Stadt mit fotografieren beschäftigt.
Dabei herausgekommen ist das folgende grandiose Video, die Steigerung eines Zeitraffer-Films, ein Hyperlapse.

Mäsche, das Ding ist grandios, ich bin neidisch!

Ich könnt’ jetzt auch noch erwähnten, dass wir zusammen einen Abend in der Stadt waren, und er mir seine Technik gezeigt hat.
Da ich meine Hyperlapse-Versuche bis jetzt nur mit OpenSourceSoftware statt mit After Effects ausgerichtet habe, ist mein Ergebnis aber etwas ernüchternder, wie hier zu sehen ist.
Und wer gut aufpasst, sieht den Autor des obigen Films, wie er über den Bundesplatz hyperlapsiert…

Mein Oktober

Genau wie im Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August und September hab’ ich im Oktober (fast) jeden Tag ein Videoschnipsel aufgenommen; Ende Monat ergeben sich diese gut 30 Sekunden.

Da ich immernoch Schwierigkeiten mit der 1SE-App habe, ist das obige Video genau wie im letzten Monat nur in schlechter Qualität vorhanden. (wahrscheinlich nach dem Update auf iOS 7) einige Probleme mit der App habe, ist das oben eingebundene Video sehr gering aufgelöst. Sobald die Probleme behoben sind, werd’ ich das Video ersetzen.

Nichtsdestotrotz Hier die Liste:

  • Polentaaaah
  • shnit: Slam Movie Nigh
  • Kürbis-Ausstellung beim Bauer. Grad einen gekauft
  • shnit: Kurz-Znacht
  • shnit: Pause in der Aarbergergasse
  • shnit: Pause im Kornhausforum
  • BLGMBDNBXCJHVXCYBRN
  • Das gute am selbstgebackenen Zopf: Am Dienstag auch noch gut
  • Frühmorgens
  • Einer der seltenen Regentage
  • Ein illegaler Tauchgang in Vaumarcus (Mensch dürfte nur von Oktober bis April dort abtauchen)
  • Ein Abend auf dem Sofa
  • Sunntigsfährtli
  • TOMCAT-Paintball-Abend
  • Ga schwümme
  • Der Nebel kommt
  • Vielleicht das letzte Mal mit Sally joggen
  • An Hochzeiten fahren
  • Ferieninfos abholen
  • Fussballers in the mist
  • Filter reinigen. Danach wird’s 2° kühler im Labor
  • Beamtimes
  • Beamtime-Pause
  • 6 x 2TB
  • Happy Birthday Nina
  • Wenigstens ist das Wetter gut, wenn mann am Sonntag schaffen tut
  • Besuch beim Mittagessen
  • Neues Spielzeug, yeah!
  • Letzte Woche viel gearbeitet, jetzt wird kompensiert: Im Wald

Die Swiss Light Source im 2012

Wer meinen flickr-Stream etwas im Auge behält, weiss, dass ich im 2012 jeden Monat ein Panorama im Innenhof der Swiss Light Source gemacht habe.
Die Panoramas zeigen die Rundum-Sicht im imposanten Innenhof, teilweise bei schönem Wetter, teilweise bei weniger schönem.

Damit ich mit den Bildern etwas dynamischer den Jahresverlauf zeigen kann, habe ich mir ein kleines Python-Skript geschrieben [1], welches die 12 stereographischen Panoramen nimmt, ineinander überblendet und die ganze Sache nadisna um 360° rotiert.
Das Skript ist unten eingebunden und kann in meinem Python-GitHub-Repository geforkt und kopiert werden, wenn Bedarf daran besteht.
Ich habe versucht, das Skript grosszügig zu kommentieren, so dass die interessierte Leserschaft sieht, was wie gemacht wird :)

Mit der Hilfe der AppStore-Neuentdeckung Zeitraffer habe ich die jeweils 100 Bilder jeder Monats-Überblendung zu einem Film zusammengesetzt und mit iMovie noch etwas Titelei dazugemacht.
Das Endprodukt dieses ganzen Vorgangs ist der unten eingebundene Film: das Jahr 2012 im Innenhof der SLS in einer Minute.

[1]: In den letzten Monaten programmierte ich etwas häufiger als auch schon, dabei habe ich die Einfachheit von Git kennengelernt. Mittlerweilen habe ich einen grossen Teil meines (öffentlichen) Programm- und Skript-Codes bei Github deponiert.

Tanzen in Perfektion

Ich hab’s schon mal gesagt, dieses Blog verkommt langsam zu einem Video-Link-Blog. Aber wie auch schon gesagt, ich mach’ hier, was mir gefällt, wer nicht schauen will, muss auch nicht.

Wer erinnert sich noch an das mittlerweile uralte Video dieser japanischen Dance Crew? Das Video wurde im 2006 auf youtube hochgeladen und war fü mich eines der ersten wirklich bemerkenswerten Video, an das ich mich nach all den Jahren immernoch erinnern kann (ohne dass das jetzt einen Schluss auf meine momentane Gehirnleitung zulässt…)

Jetzt bin ich wieder einem Tanzvideo begegnet [1], welches mir vor Staunen die Kinnlade runterfallen liess. Die Tanztruppe des Wrecking Crew Orchestra tanzt in ferngeschalteten Elektrolumineszenz-Anzügen [2] zu einem druckvollen Elektro-Dubstep-Medley eine ziemlich geile Performance aufs Parkett. Zwischendurch entstehen Bilder, von denen mensch das Gefühl hat, sie könnten nur am Computer entstehen. Auch wenn der Ton der Aufnahme ziemlich schlecht ist, lohnt es sich doch, die knapp fünfeinhalb Minuten des unten eingebundenen Videos anzugucken.

[1]: Die Quelle kann ich nicht mehr eruieren, wenn mir diese wieder in den Sinn kommt, trag’ ich das noch nach.
[2]: Wie der Tron Guy, aber eben nur fast :)

Jubiläumstauchgang

Vor den Ferien habe ich mit Nina ein spezielles Jubiläum gefeiert, sie hat in ihrem Logbuch 99, ich hundert Tauchgänge mehr notiert. Zur Feier des Tages haben wir für sie einen Trockentauchanzug gemietet und haben am Chachelimärit bei der Schiffländte in Oberhofen meinen zweihundertsten und ihren einhundertsten Tauchgang gemacht.

Mein frisch revidierter und etwas weich eingestellter Oktopus hat beim Einstieg abgeblasen und ist wegen der grossen Kälte praktisch instantan eingefroren. Das Abblasen konnte nur durch schliessen der Flasche behoben werden, was einiges an Luft koste, so dass ich den Tauchgang mit weniger Luft als geplant startete. Und trotzdem, dass das erste Mal mit einem Trockenanzug nicht ganz einfach ist wurde es auch für Nina ein nicht nur cooler, sondern auch schöner Tauchgang. Wer sich für das Profil interessiert, findet das hier, für die anderen hat’s unten ein Video, welches bei diesem Tauchgang entstanden ist. Den Insider-Witz mit dem “James-Dean-Griff” kann ich gerne erklären, wenn Bedarf herrscht.

Ray: A life underwater

Bei der Suche nach Begleitmusik zum Filmli in der Aare in Worblaufen bin ich ziemlich zufälligerweise über ein schönes Video gestolpert, welches wirklich sehenswert ist. Auf dem Free Music Archive habe ich nach ‘Dive’ gesucht und bin so beim Album von A Life Underwater von junior85 gelandet. In der Beschreibung steht, dass dieses Album der Soundtrack zu einer Doku sei, die ich mir dann anschaute. Und ziemlich schön fand, deshalb hier der eigene Eintrag für diesen Film.

In der Dokumentation Ray: A Life Underwater erzählen die Filmemacher die Geschichte eines Tauchers, der mit 75 Jahren immerncoh Schalk in den Augen hat und es geniesst, die Meere rund um Plymouth nicht mehr kommerziell betauchen zu müssen. Auch wenn er dies nicht immer nach den Regeln der Kunst macht und nebst Anemonen anchaflen einiges an Staub aufwirbelt, sehenswerte Bilder sind’s allemal, über und unter Wasser. Meines Erachtens lohnt es sich, für knapp 15 Minuten mit Ray abzutauchen. Wer mit runter will, schaut sich das Video unten an.

Gehirnakrobatik

Ich find’s immer wieder erstaunlich, wie einfach sich unser Gehirn täuschen lässt.

Die Herren Tangen, Murphy und Thompson haben entdeckt (doi:10.1068/p6968), dass sich Gesichter, die auf Augenhöhe ausgerichtet und in schneller Folge präsentiert werden, grotesk verformen. Wenn Gesichter von doch recht hübschen Damen in schneller Abfolge nebeneinander präsentiert werden, fallen dem Gehirn nur die Unterschiede auf, die dann im visuellen System stark übertrieben werden, so dass die Gesichter aussehen, als kämen sie aus einem Horrorfilm. Doch seht selber, unten ist ein Film eingebunden, welcher den Effekt zeigt.


Video via Reto Hugi, irgendwie per Google Buzz. Google Buzz wird zwar von mir nicht mehr wirklich benutzt, ich schalte mittlerweile jeden einzelnen Kontakt auf stumm dort, denn wenn ich Email lesen will, will ich Emails lesen und mich nicht in einem Social Stream verlieren. Reto entging dem bis jetzt. Ich hoffe, solche Sachen tauchen dann in Zukunft bei Google+ auf :) Einladungen dafür gibt’s immernoch, wenn jemand will.

Spiderbait – Black Betty [video]

ich hab soeben mein fünf-seitiges homework abgegeben, diese woche bei meiner auswärts-arbeit einiges erreicht, heute abend freunde zum znacht, morgen geht’s zum ersten mal dieses jahr ins wasser, am abend ans unifest, am sonntag je nach wetter auf eine kleine velotour und am abend wieder fein essen mit freunden.
dieses video passt grad zu meinem gefühl. oh yeah!

hochmoderne Krankenkasse [with video] [update]

das will mann hochmodern mit seiner krankenkasse kontakt aufnehmen (nachdem deren website mit safari nicht läuft…) und klickt auf den lustigen skype-me-böttön, der da angeboten wird, um mal zu schauen, ob kurz vor ostern noch jemand dort arbeitet. und ist dann doch ein bisschen erstaunt, wer unter der nummer avanex-agent01 [1] antwortet… aber seht, bzw. hört selbst!

sorry für das geklickere, die marginale lautstärke und für das gekräschel am anfang, ist ein bisschen ein schnellschuss gewesen, aber ich wollt nicht noch extra audiohijackpro installieren…

[1]: wer’s selber hören will und skype installiert hat, klickt auf diesen link.

update: die krankenkasse hat auf meine email-anfrage reagiert und auch gemeint, dass der skype-button korrigiert wird, evtl. geht das nicht mehr…