Bligg feat. Youngblood Brass Band

Ein klassischer Zielkonflikt: Ich finde Bligg etwas doof, die Youngblood Brass Band dagegen uhuere geil [1]. Bis jetzt hatte ich noch nie den Wunsch, ein Konzert von Bligg zu besuchen, die Youngblood Brass Band hab’ ich schon dreimal live gesehen.

Jetzt hab’ ich gestern rausgefunden, dass der Bligg sein Album ‘Bart aber herzlich’ mit der Youngblood Brass Band unter dem Titlel ‘Brass aber herzlich’ neu eingespielt hat und im März mit den Mannen dieser Band durch die Schweiz tourt.

Um meine Vorurteile gegenüber Bligg etwas abzubauen, hab’ ich mir jetzt auf cede.ch das Deluxe-Album gekauft und grad noch Tickets für das Konzert in Bern gepostet. 12 Brass-Bläser, von denen ich weiss, dass Sie mir gefallen und ein etwas trümmliger Schweizer Hip-Hop-Exponent auf der Bühne, das Konzert kann statistisch gesehen nichts anderes als super werden :)

[1]: Sie schaffen’s knapp nicht in die Top Ten aller meiner meistgehörten Songs

Press Pause Play

Das schöne am Zugfahren ist ja, dass mensch nicht nur zum Fenster rausgucken kann, sondern ab und an auch einen Film anschauen kann. Heute habe ich mir auf der Hin- und Rückfahrt zur Arbeit Press Pause Play angeschaut.

In diesem Film werden die Implikationen der modernen Technik auf die Künste untersucht, d.h. was bedeutet es heute, wenn einer sich als Filmemacher und eine andere sich als Musikerin bezeichnet? Einerseits bietet die heutige Zeit sicher grandiose Möglichkeiten, der Welt sein Schaffen mitzuteilen und so wie z.B. Seth Godin ein Buch kostenlos zu veröffentlichen und dabei noch Geld zu verdienen, andererseits besteht angesichts der schieren Masse von uhuere geilem Züg praktisch keine Möglichkeit aus diese Masse herauszustechen, wenn mensch erst beginnt, Küstler zu sein.

Das spezielle am Film ist nicht nur, dass arrivierte Künstler wie Moby und eben Seth Godin genauso zur Sprache kommen, sondern auch, dass der Film nicht nur für Geld gekauft und gemietet werden kann, sondern auch legal und kostenlos per Download auf der Webseite zur Verfügung gestellt wird. Wer den Film wie ich kostenlos in seiner 5 GB-Pracht runterlädt, kann anschliessend (so wie ich) auf der Webseite per PayPal einen freiwilligen Betrag spenden.

Schaut euch mal den Trailer unten an, dann könnt ihr den Film runterladen und anschauen, kostet ja erstmal nix.

Ein letzter Tauchgang im 2011

Vergangene Woche war ich das letzte Mal im Wasser, fürs 2011. Gemeinsam mit Renzo tauchten wir vom Tauchplatz Churchill [1] bis zur Schiffländte in Oberhofen, auch bekannt als Chachelimärit. Beim 198. Tauchgang [2] ist auch wieder ein Video entstanden, das ist unten eingebunden.

[1] Auf der Höhe des Parkhauses in Oberhofen hat’s unten an der Seepromenade ein Denkmal für den Herrn

[2] Eigentlich war ja mein Ziel, im 2011 meinen 200. Tauchgang zu machen, aber wegen dem angeknacksten Schlüsselbein verschieben wir das Jubiläum auf dieses Jahr.

Sir Terry Pratched will sterben

Vor einiger Zeit bin ich – wie genau ist mir unklar – auf die Dokumentation über Sterbehilfe gestossen. Damals habe ich das Video zu meiner ‘Watch later’ liste hinzugefügt. Jetzt habe ich mir auf einer Zugfahrt die Zeit genommen und mich der Dokumentation gewidmet [1].

In einer schön gefilmten knappen Stunde führt der alzheimerbetroffene Sir Terry Pratchett durch einige Argumentationen für und wider Sterbehilfe und begleitet zwei Menschen auf Ihrem Weg in den gewählten Freitod. Die Dokumentation ist vor allem gegen Ende fast unerträglich schonungslos und direkt, schafft es aber gleichzeitig dem Zuschauer oder der Zuschauerin keine pfannenfertigen Rezepte zu liefern. Ohne wirklich Partei für eine Seite zu beziehen, informiert der Film über die assistierte Sterbehilfe, wie sie momentan – gemäss meines Wissens – nur in der Schweiz und in Belgien möglich ist.

Mich hat der Film sehr berührt, auch wenn mir das Thema glücklicherweise fern liegt. Ich persönlich begrüsse aber, dass in der Schweiz die Wahlmöglichkeit besteht, zu entscheiden, falls mensch diese Entscheidung denn fällen will. Wie im Film beim Besuch der Büroräumlichkeiten von Dignitas gezeigt wird, gibt es ja auch viele Menschen, welche froh sind, um die Möglichkeit zu wissen, deren Akte aber nach abheften in die weissen Ordner nie mehr hervorgenommen wird. Herr Minelli, sagt zu dem: ‘To know that you can go, gives you strength’.

Ich muss sagen, dass mich der Film berührt hat. Wer sich auch die Zeit nehmen will, findet das Video unten eingebunden, auf der vimeo-Seite kann die Dokumention auch als File heruntergeladen werden, zum offline gucken.

[1] dank der Kombination aus Vimeo-RSS-Feed und miro funktioniert das wunderbar, auch offline.

Ray: A life underwater

Bei der Suche nach Begleitmusik zum Filmli in der Aare in Worblaufen bin ich ziemlich zufälligerweise über ein schönes Video gestolpert, welches wirklich sehenswert ist. Auf dem Free Music Archive habe ich nach ‘Dive’ gesucht und bin so beim Album von A Life Underwater von junior85 gelandet. In der Beschreibung steht, dass dieses Album der Soundtrack zu einer Doku sei, die ich mir dann anschaute. Und ziemlich schön fand, deshalb hier der eigene Eintrag für diesen Film.

In der Dokumentation Ray: A Life Underwater erzählen die Filmemacher die Geschichte eines Tauchers, der mit 75 Jahren immer noch Schalk in den Augen hat und es geniesst, die Meere rund um Plymouth nicht mehr kommerziell betauchen zu müssen. Auch wenn er dies nicht immer nach den Regeln der Kunst macht und nebst Anemonen anchaflen einiges an Staub aufwirbelt, sehenswerte Bilder sind’s allemal, über und unter Wasser. Meines Erachtens lohnt es sich, für knapp 15 Minuten mit Ray abzutauchen. Wer mit runter will, schaut sich das Video unten an.

Unter Wasser

Dank katholischem Feiertag in meinem neuen Arbeitskanton hatte ich letzten Dienstag frei, so hab’ ich’s innert vier Tagen zu vier Tauchgängen gebracht. Zwei davon waren zwar “nur” im Hallenbad in Frutigen, dafür habe ich (und andere) im Rahmen der Dive-Con-Ausbildung dort mal wieder einiges an Theorie und Praxis repetiert und geübt.

Am Samstag davor war ich mit Renzo bei Worblaufen in der Aare. Nachdem wir offensichtlich etwas zu weit der Aare entlang hochgegangen sind, war die Wassertiefe zwischendurch suboptimal, nichtsdestotrotz war’s ein sehr lustiger und fischreicher Tauchgang. Das kurze Video ist unten zu finden.

Am Dienstag gedachte ich nicht allen Heiligen, sondern genoss den Morgen an der Sonne und ging dann gegen Abend weil’s so schön war grad nochmals in die Aare. Komischerweise habe ich mit Simu vom Eichholz bis ins Marzili nur ein-zwei Fische gesehen, dafür hatte es auf dieser Strecke mehr Velos als in Worblaufen.

Auch dabei ist ein kurzes Video entstanden, das unten eingebunden ist.

National- und Ständeratswahlen 2011

Bürgerpflichten rufen!

Wie immer mal wieder, wenn in der Schweiz Personenwahlen anstehen, nehme ich die Entscheidungshilfe, die smartvote.ch bietet, gerne an. Nach Beantwortung von 75 Fragen zu verschiedenen politischen Themen erhalte ich eine Liste, die mir zeigt, welche und welcher der wählbaren Kandidaten meine Meinung am besten im Parlament verteten (würden). Halua Pinto de Magalhães führt meine Empfehlungsliste an, Erich Hess (der verdient keinen Link) landet genau wie das letzte Mal auf dem letzen Platz.

Nachdem ich im März 2010 auf dem Weg ins Bünzlitum war, liegt mir im Moment eine liberalisierte Gesellschaft wieder etwas mehr am Herz, in der Migrationspolitik würde ich gerne noch mehr Herz zeigen und bin dort etwas weniger restriktiv geworden.
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Immernoch freuen tue ich mich auf den Tag, an dem ich meine smarteste-Empfehlung (digital) unterschrieben per Email an das Wahlbüro senden kann. Das händische übertragen der Empfehlungsliste auf den Wahlzettel ist der mühsamste Teil an den ganzen Abstimmungen.

Wie wählst du? Links zu smartspiders nehme ich gerne in den Kommentaren oder als Trackback auf diesen Eintrag an!

Augen auf! Geklautes Velo unterwegs.

Meinem Dive-Buddy und Ex-Velokurier-Kollegen wurde sein Biomega-Velo geklaut. Wer also nächstens ein solches in Bern rumfahren sieht, der fragt den Fahrer zuerst öppis. Wenn dieser nicht fei chli Walliserdütsch spricht, dann dürft ihr ihm gerne ab dem Velo müpfen und unten angegebene Nummer anrufen. Der rechtmässige Besitzer hätte sicher Freude.

XIII European Masters Championships in Yalta

Vom 3.-12. September war ich auf der Krim und habe an den Masters-Europameisterschaften im Schwimmen teilgenommen. Die geschwommenen Zeiten waren eher zweitrangig (oder noch weniger :), trotzdem hatte das Team SKBE, verstärkt durch einen Schwimmer der Limmat Sharks Zürich eine gute Woche in Yalta. Wer sich wirklich für die Resultate interessiert, findet hier die offizielle Resultateliste, ich bin 200m Lagen, 50m Delphin, 100m und 50m Crawl sowie 3km Openwater geschwommen… Das Bild unten zeigt zwei Schwimmerinnen des SKBE plus das komplette Team der Limmat Sharks, der dritte SKBE-Schwimmer steht hinter der Kamera.

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Das Hotel war bombastisch, 1140 Zimmer, das Becken war, wie unten zu sehen ist in unmittelbarster Nähe des Hotel. Auch sonst bietet Yalta und die nähere Umgebung viel um eine interessante Woche zu erleben.
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Dank dem wenig gedrängten Schwimm-Programm habe ich in dieser Woche einige normale Fotos und Panoramen gemacht, so z.B. vom Schwalbennest, das mit einer kurzen Schiffsfahrt von Yalta aus erreichbar ist.
Wer sich die restlichen Fotos anschauen möchte, findet unten eine eingebettete Flickr-Slideshow, oder für diejenigen, die ohne Flashplayer unterwegs sind, ganz normal in diesem Set drüben bei meinen Fotos.
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yaltamasters2011.org

Ich konnte mir es schlussendlich nicht nehmen lassen, die Stimmung an der Meisterschaft auch mit einem kurzen Zeitraffer-Film einzufangen, dieser ist unten eingebunden.

Aare, Altreu

Mensch könnte mir vorwerfen, dass dieser Blog zu einem Videoblog verkommt; diesem Vorwurf halte ich untenstehendes Video entgegen. Und verspreche, dass einer der nächsten Einträge auch ein Video enthält, einer der nächsten aber auch mal wieder so richtig persönlich wird. Wartet nur.

Eben, letzten Samschtig war ich mit Herr Simu Kummerbuben Jäggi in der Aare bei Altreu. Die Aare ist dort nicht nur grün, weil sie neben dem grüene Aff durchfliesst, sondern auch sonst etwas grün unter der Oberfläche. Speziellerweise haben wir beim Deko-Eistee und -Kafi herausgefunden, dass wir genau vor einem Jahr auch schon gemeinsam dort waren. Ein schöner Tauchgang, wie immer.

Dieses Mal entstand ein etwas längeres Video, das ihr unten eingebunden findet.

Fernsteinsee

Vor ein paar Wochenenden war ich in Österreich, im Hotel am Fernsteinsee. Das Hotel hatte zwar auch seinen Reiz, wir waren aber dort, um im Fernstein- und Samarangersee zu tauchen (und fein zu essen).

Dank extrem klarem Wasser (vor allem im Samarangersee) entstanden nicht nur ein paar Fotos, sondern auch ein Video, das unten eingebunden ist.