Vergangene Woche war ich das letzte Mal im Wasser, fürs 2011. Gemeinsam mit Renzo tauchten wir vom Tauchplatz Churchill [1] bis zur Schiffländte in Oberhofen, auch bekannt als Chachelimärit. Beim 198. Tauchgang [2] ist auch wieder ein Video entstanden, das ist unten eingebunden.
[1] Auf der Höhe des Parkhauses in Oberhofen hat’s unten an der Seepromenade ein Denkmal für den Herrn
[2] Eigentlich war ja mein Ziel, im 2011 meinen 200. Tauchgang zu machen, aber wegen dem angeknacksten Schlüsselbein verschieben wir das Jubiläum auf dieses Jahr.
Bei der Suche nach Begleitmusik zum Filmli in der Aare in Worblaufen bin ich ziemlich zufälligerweise über ein schönes Video gestolpert, welches wirklich sehenswert ist. Auf dem Free Music Archive habe ich nach ‘Dive’ gesucht und bin so beim Album von A Life Underwater von junior85 gelandet. In der Beschreibung steht, dass dieses Album der Soundtrack zu einer Doku sei, die ich mir dann anschaute. Und ziemlich schön fand, deshalb hier der eigene Eintrag für diesen Film.
In der Dokumentation Ray: A Life Underwater erzählen die Filmemacher die Geschichte eines Tauchers, der mit 75 Jahren immerncoh Schalk in den Augen hat und es geniesst, die Meere rund um Plymouth nicht mehr kommerziell betauchen zu müssen. Auch wenn er dies nicht immer nach den Regeln der Kunst macht und nebst Anemonen anchaflen einiges an Staub aufwirbelt, sehenswerte Bilder sind’s allemal, über und unter Wasser. Meines Erachtens lohnt es sich, für knapp 15 Minuten mit Ray abzutauchen. Wer mit runter will, schaut sich das Video unten an.
Dank katholischem Feiertag in meinem neuen Arbeitskanton hatte ich letzten Dienstag frei, so hab’ ich’s innert vier Tagen zu vier Tauchgängen gebracht. Zwei davon waren zwar “nur” im Hallenbad in Frutigen, dafür habe ich (und andere) im Rahmen der Dive-Con-Ausbildung dort mal wieder einiges an Theorie und Praxis repetiert und geübt.
Am Samstag davor war ich mit Renzo bei Worblaufen in der Aare. Nachdem wir offensichtlich etwas zu weit der Aare entlang hochgegangen sind, war die Wassertiefe zwischendurch suboptimal, nichtsdestotrotz war’s ein sehr lustiger und fischreicher Tauchgang. Das kurze Video ist unten zu finden.
Am Dienstag gedachte ich nicht allen Heiligen, sondern genoss den Morgen an der Sonne und ging dann gegen Abend weil’s so schön war grad nochmals in die Aare. Komischerweise habe ich mit Simu vom Eichholz bis ins Marzili nur ein-zwei Fische gesehen, dafür hatte es auf dieser Strecke mehr Velos als in Worblaufen.
Auch dabei ist ein kurzes Video entstanden, das unten eingebunden ist.
Mensch könnte mir vorwerfen, dass dieser Blog zu einem Videoblog verkommt; diesem Vorwurf halte ich untenstehendes Video entgegen. Und verspreche, dass einer der nächsten Einträge auch ein Video enthält, einer der nächsten aber auch mal wieder so richtig persönlich wird. Wartet nur.
Eben, letzten Samschtig war ich mit Herr Simu Kummerbuben Jäggi in der Aare bei Altreu. Die Aare ist dort nicht nur grün, weil sie neben dem grüene Äff durchfliesst, sondern auch sonst etwas grün unter der Oberfläche. Speziellerweise haben wir beim Deko-Eistee und –Kafi herausgefunden, dass wir genau vor einem Jahr auch schon gemeinsam dort waren. Ein schöner Tauchgang, wie immer.
Dieses Mal entstand ein etwas längeres Video, das ihr unten eingebunden findet.
Vor ein paar Wochenenden war ich in Österreich, im Hotel am Fernsteinsee. Das Hotel hatte zwar auch seinen Reiz, wir waren aber dort, um im Fernstein– und Samarangersee zu tauchen (und fein zu essen).
Dank extrem klarem Wasser (vor allem im Samarangersee) entstanden nicht nur ein paar Fotos, sondern auch ein Video, das unten eingebunden ist.
Am Samstag war ich mit den Herren Skooba und Flückiger in der Areuseschlucht. Bei unserer knapp 40-minütigen Abkühlung im Wald entstand unten eingebundenes Filmli, dank mittäglichem Sonnenstand mit schönen Lichteffekten.
Und bevor ich jetzt noch ganz verfliesse, mach ich mich jetzt auf in die Aare, soll ja schiins warm sein.
Vom längeren Tauchgang gestern im flachen Wasser gibts jetzt noch ein kürzeres Video:
Über Auffahrt tauchte ich mal wieder ab. Mit dem divecenter.ch fuhren wir nach Ramatuelle in der Nähe von St. Tropez. Im recht lustigen Kon Tiki-Dorf verbrachten wir ein paar spannende Tage und machten insgesamt 7 grandiose Tauchgänge mit European Diving. Die Küste vor St. Tropez bietet viele Tauchplätze mit Wracks an, unter anderem dem U-Boot Le Rubis [1], das nach dem zweiten Weltkrieg als Sonar-Ziel in 40 m Tiefe versenkt wurde. Aber auch die anderen Tauchplätze boten viel zum sehen. Unter Wasser habe ich einige Fotos gemacht, wer diese sehen will, kann das gerne hier tun [2], Kommentare und so gerne bei flickr.
Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen auch ein Video zu machen. Dieses ist unten eingebunden, 5 Minuten Unterwasserwelt zum träumen und abtauchen.
[1]: Von dem es ein Second Life-Modell gibt. SECOND LIFE! !!!EINS!ELF!!!
[2]: Dem geneigten Leser fällt auf, dass grobmotoriker.ch/fotos zu fotos.davidhaberthür.ch wurde, obwohls noch dasselbe Verzeichnis auf dem Server ist. Irgendwann plane ich, alles mögliche aus meinem Online-Leben unter meiner Domain zu sammeln. Wenn nur der Tag mehr als 24 Stunden hätte.
Der Jellyfish Lake auf der Pazifikinsel Palau liegt zwar nahe am Meer, hat aber seit tausenden von Jahren keine direkte Verbindung und ist abgetrennt vom Meer. Durch diese Trennung entwickelten sich die im See lebenden Arten deutlich unterschiedlich zu anderen Arten. Im speziellen hat die im See lebende Quallenart keine Fressfeinde mehr und hat sich so in eine Quallenart entwickelt, die in Symbiose mit Algen leben und tagtägliche Wanderungen von der Tiefe an die Oberfläche des Sees machen. Zusätzlich haben diese Quallen noch die klassische Qualleneigenschaft, nämlich das Stechen verloren, weil sie eben keine Fressfeinde mehr hatten.
Diese speziellen Zustände ermöglichen es nun dem geneigten Schnorchler, mit einer fetten Kamera, einem Unterwassergehäuse und einem tiefen Atemzug inmitten von Millionen von Quallen zu tauchen. Sarosh Jacob (der auch grandiose Fotos macht, seine Seite ist leider nur mit Flash zu besuchen) hat dies gemacht, herausgekommen ist unten eingebundenes Video.
Und ich beginne nun zu sparen, damit ich das auch mal mit eigenen Augen erleben kann:
Hoffentlich sehen wir nächste Woche auch ein paar spannende Sachen unter Wasser, ich bin über Auffahrt mit dem Divecenter Köniz ein paar Tage in der Nähe von St. Tropez am tauchen.
Letzten Samstag war ich mit Renzo mal wieder im Neuenburgersee. Wir waren um 8 Uhr morgens schon in Boudry am Strand, beim Einfluss der Areuse, so dass wir unter Wasser völlig alleine waren (Der Tauchplatz kann am Wochenende ziemlich überfüllt sein).
Bei diesem Tauchgang entstanden ein paar Fotos und ein Video, alles unten eingebettet.
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